Bonez MC & RAF Camora mit Rekordstart und Doppelspitze in den Offiziellen Deutschen Charts

Diese Leistung ist wahrhaft einmalig: Bonez MC & RAF Camora erobern mit ihrem Album „Palmen aus Plastik 2“ und der Single „500 PS“ (jeweils erschienen bei 187 Strassenbande/Indipendenza in Kooperation mit Universal Music) nicht nur die Spitze der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment – die beiden Rapper lassen gleichzeitig zahlreiche Rekorde purzeln. Die Highlights in der Übersicht:

1. Im Album-Ranking erzielt „Palmen aus Plastik 2“ den erfolgreichsten Start des Jahres (Basis: physische Verkäufe, Downloads und Streams).

2. Neben „Palmen aus Plastik 2“ sind zwei weitere Platten platziert: die „Vulcano EP“ (neu auf 41) sowie der Longseller und Vorgänger „Palmen aus Plastik“ (von 86 auf 62), der damit seine 101. Chartwoche feiert.

3. Die ersten drei Positionen der Single-Charts werden von Bonez MC & RAF Camora besetzt. Das ist einmalig in der Geschichte der Offiziellen Deutschen Charts. Neben „500 PS“ räumen auch „Kokain“ (mit Gzuz) und „Nummer unterdrückt“ ab.

4. Kein Künstler hatte mehr Songs gleichzeitig in der Top 10. Die beiden Rapper kommen auf insgesamt acht Stück. Nur die Vorwochensieger Dynoro & Gigi D’Agostino („In My Mind“, vier) sowie Calvin Harris & Sam Smith („Promises“, sechs) halten sich noch unter den besten Zehn.

5. Niemand brachte mehr Songs gleichzeitig in der Top 20 unter. Für Bonez MC & RAF Camora stehen starke 13 Tracks zu Buche.

Auch abseits des HipHop-Hypes haben die Hitlisten einiges zu bieten. Die beiden bereits in den 80er-Jahren gegründeten Bands Element Of Crime („Schafe, Monster und Mäuse“) und Böhse Onkelz („Kneipenterroristen (30 Jahre Kneipenterroristen)“) belegen ihre anhaltende Beliebtheit auf dem Silber- und Bronzeplatz der Album-Charts. Die Top 5 runden Twenty One Pilots („Trench“) und der Soundtrack zum Kinofilm „A Star Is Born” mit Lady Gaga und Bradley Cooper ab. Dem kürzlich verstorbenen Chanson-Star Charles Aznavour („Formidable – Das Beste“) wird auf Rang 77 die Ehre eines postumen Chart-Einstiegs zuteil.

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Deutschsprachige Musik dominiert erste drei Quartale 2018

Bereits drei Monate vor Abschluss des Musikjahres zeigt sich: Der Trend zur deutschen Sprache geht weiter. In den ersten drei Quartalen waren deutschsprachige Produktionen für beinahe zwei Drittel der 100 erfolgreichsten Alben zuständig; in der Top 10 landen sogar neun deutschsprachige Werke. Dies belegt eine Sonderauswertung der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment.

Bislang beliebtestes Album in 2018 bleibt Helene Fischers selbstbetitelter Longseller, der schon 2017 abräumte. Dahinter folgen die Rockband Frei.Wild („Rivalen und Rebellen“), der HipHopper Gzuz („Wolke 7“) sowie mit Ed Sheeran („÷“) der einzige englischsprachige Interpret in der Top 10. Vorherrschende Genres sind Schlager/Volksmusik und HipHop, die acht der Top 10-Positionen unter sich ausmachen. Die Filmmusik zu „The Greatest Showman“ schafft es als höchstplatzierter Soundtrack auf Rang 19.

Fast ein Viertel der Top 100 Single-Trends besteht aus deutschsprachigen Liedern. Besonders Bausa („Was du Liebe nennst“, drei), Olexesh feat. Edin („Magisch“, acht) und Namika feat. Black M („Je ne parle pas français“, neun) können punkten. Auf dem Gold- und Silberplatz stehen derzeit Ed Sheeran („Perfect“) sowie Dynoro & Gigi D’Agostino („In My Mind“). Insgesamt sechs der zehn erfolgreichsten Singles sind Kollaborationen bzw. Featurings.

Entschieden ist im Kampf um die Top-Plätze der Jahrescharts allerdings noch nichts. In den kommenden Wochen bringen viele Musiker neues Material heraus, darunter so prominente Namen wie Herbert Grönemeyer, Michael Bublé und Wolfgang Petry.

 

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Vinyl-Charts: Paul McCartney führt vor Depeche Mode

In den Offiziellen Deutschen Vinyl-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, bricht die Zeit der Legenden an. Egal, ob Paul McCartney, Depeche Mode, Slash oder Alice Cooper: Sie alle sind seit mehreren Jahrzehnten im Geschäft und erobern nun vordere Positionen der Hitliste. Während Ex-Beatle McCartney mit „Egypt Station“ an erster Stelle haltmacht, ergattern die Synthie-Pop-Pioniere von Depeche Mode für ihre 12′ Singles Collections „Speak & Spell“ und „A Broken Frame“ die Silber- und Bronzemedaille.

Der 2016 verstorbene Prince überzeugt postum mit bislang unveröffentlichten Klavieraufnahmen: „Piano & A Microphone 1983“ startet auf Platz neun. Weitere musikalische Großmeister im Ranking sind u. a. Led Zeppelin („The Song Remains The Same“, zwölf), Slash feat. Myles Kennedy & The Conspirators („Living The Dream“, 13), Alice Cooper („A Paranormal Evening At The Olympia Paris”, 15) sowie Billy F Gibbons („The Big Bad Blues”, 17).

Als einziger Act aus dem Vormonat ist die HipHop-Combo VSK („Wo die wilden Kerle flowen“, 14) übriggeblieben. Auch die beiden höchsten deutschsprachigen Neuzugänge kommen aus dem Rap-Bereich: Marteria & Casper feiern das Jahr „1982“ auf Rang vier; Samy Deluxe gibt sein „SaMTV Unplugged (Baust Of)“ an fünfter Stelle zum Besten.

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Offizielle Deutsche Charts: Rekordwoche mit Bushido und Babylon Berlin

So viele Neueinsteiger gab es in der über 40-jährigen Chartgeschichte noch nie: Unglaubliche 36 Platten entern erstmals die Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Die beliebteste von ihnen heißt „Mythos“, stammt von Bushido und landet mit deutlichem Vorsprung an der Spitze. Direkt hinter dem Rapper melden sich Rosenstolz nach längerer Pause zurück. „Lass es Liebe sein – Die schönsten Lieder“ ist einerseits Retrospektive, umfasst andererseits vier neue Songs wie das aufmunternde „Wenn es jetzt losgeht“. Auch die Kastelruther Spatzen finden an dritter Stelle motivierende Worte („Älter werden wir später“).

Angelo Kelly kämpft sich dank der Veröffentlichung des Live-Mitschnitts zu „Irish Heart“ wieder zurück von Platz 97 auf vier. Als bekennender ABBA-Fan hat „Dancing Queen“ Cher ein Coveralbum eingesungen und rundet damit die Top 5 ab.

In der Single-Tabelle bringt Bushido ganze 14 Tracks unter, darunter den höchsten New Entry „Inshallah“ (drei, feat. Capital Bra). Im Laufe seiner Karriere konnte er nun sage und schreibe 93 Songs in der Top 100 platzieren – noch erfolgreicher war nur Kollegah mit 96 Charthits.

Der Serienhit „Babylon Berlin“ lässt im TV die pulsierenden 20er-Jahre wieder auferstehen – und verewigt sich mit Severijas Titelsong „Zu Asche, Zu Staub (Psycho Nikoros)“ auf Rang 22 der Hitliste. Derweil feiert „In My Mind“ (Dynoro & Gigi D’Agostino) seine zehnte Nummer eins-Woche.

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Offizielle Deutsche Charts: Xatar vor Jennifer Rostock und Joe Bonamassa

Es sind noch drei Monate bis Jahresende – und trotzdem eroberten in 2018 bereits genauso viele HipHopper die Spitze der Offiziellen Deutschen Charts wie im gesamten Vorjahr. Mit Xatar („Alles Oder Nix II“) besteigt der 13. Rapper seit Jahresbeginn den Thron der von GfK Entertainment ermittelten Top 100. Der gebürtige Iraner setzt sich gegen die Rockband Jennifer Rostock („Jennifer Rostock bleibt. (Live 2018)“, zwei) durch und wurde mit einem „Nummer 1 Award“ geehrt.

Blues-Liebhaber kommen auf den Positionen drei und acht auf ihre Kosten. Dort präsentieren Gitarren-Virtuose Joe Bonamassa („Redemption“) und ZZ Top-Legende Billy F Gibbons („The Big Bad Blues“) ihre neuen Werke. Zu ihnen gesellen sich weitere Größeren der Musikgeschichte: Guns N’ Roses-Gitarrist Slash feat. Myles Kennedy & The Conspirators („Living The Dream“, sechs) sowie – postum – Prince mit unveröffentlichten Klavieraufnahmen („Piano & A Microphone 1983“, zwölf).

Der letztwöchige Spitzenreiter Alligatoah („Schlaftabletten, Rotwein V“) bleibt der Top 10 an neunter Stelle erhalten. Neben Xatar folgen ihm weitere HipHopper in die Hitliste, darunter King Orgasmus One („Welcome To The Hood“, fünf) und Azzi Memo („Surf ‘N‘ Turf“, 19).

Auch im Single-Ranking ist Rap weiterhin tonangebend. Veysel feat. Gzuz („UFF“, drei), die „International Gangstas” aka Farid Bang, Capo & 6ix9ine feat. SCH (fünf) sowie Lil Peep & XXXTentacion („Falling Down”, zwölf) streichen die höchsten Neueinstiege ein. Ganz oben tauschen Dynoro & Gigi D’Agostino („In My Mind“, eins) und Bonez MC & RAF Camora feat. Gzuz („Kokain“, zwei) wieder die Plätze.

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