Schlagermusik und Udo Lindenberg dominieren die Offiziellen Deutschen Charts

Fast 80 Schlageralben enterten 2018 die Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment – doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren. Und auch 2019 hält der Boom weiter an: Insgesamt 16 Positionen innerhalb der Top 100 besetzen Künstler, die am vergangenen Samstag bei der ARD-Show „Schlagerchampions – Das große Fest der Besten“ zu Gast waren. Dazu zählen Kerstin Ott („Mut zur Katastrophe“, vier) und Ben Zucker („Na und?!“, 13). Zusätzlich holt die nach der Sendung benannte Doppel-CD die Krone der Compilation-Hitliste. Fünf weitere Schlageracts – wie beispielsweise DJ Ötzi mit der höchstplatzierten Platte seiner Karriere („20 Jahre DJ Ötzi – Party ohne Ende“, drei) – runden den Erfolg im Album-Ranking ab.

Panikrocker Udo Lindenberg („MTV Unplugged 2 – Live vom Atlantik“) erobert derweil vor Herbert Grönemeyer („Tumult“) die Spitze zurück und zeigt sich sichtlich erfreut: „Es war eine große Herausforderung, nach der Zustimmung der Panikfamily zum „MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic“ mit „MTV Unplugged 2“ jetzt erneut auf große Reise auf den lindianischen Ozean zu gehen. Umso größer meine Begeisterung, wie die Panikexperten nun wieder Woche für Woche dem Steuermann folgen. Mega Flash! Mega Dankbarkeit.“

Die höchsten Neueinsteiger gehen gitarrenlastiger zu Werke. Während Artefuckt („Stigma“) den fünften Platz rocken, debütiert die Metalband Soilwork („Verkligheten“) auf Position zehn.

Bereits Monate vor Erscheinen seines nächsten Albums haut Shindy den ersten Vorab-Track raus. Und „Dodi“ kommt bei seinen Fans so gut an, dass für den Rapper sogar Rang eins der Single-Charts drin ist. Drei weitere HipHop-Songs knacken die Top 20: „#niemalsantäuschen“ (Farid Bang, vier), „JAJA“ (Fero47, acht) sowie „Shem Shem & Sex“ (Nimo & Capo, zwölf). Silber und Bronze ergattern „Sweet But Psycho“ (Ava Max) bzw. „Benzema“ (Capital Bra).

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AnnenMayKantereit toppen Vinyl-Charts

Ihr Erstling „Alles nix Konkretes“ ist mit 134 Wochen das am häufigsten in den Offiziellen Deutschen Album-Charts platzierte Werk der vergangenen Jahre – und auch im Vinyl-Ranking war der Longseller starke acht Monate dabei. Nun wirbeln AnnenMayKantereit erneut den Schallplattenmarkt durcheinander und erobern auf Anhieb den Thron der Hitliste. Selbst Musikgrößen wie Udo Lindenberg („MTV Unplugged 2 – Live vom Atlantik“, neu auf zwei) und die Beatles („The Beatles (The White Album)“, drei) stehen im „Schlagschatten“ der vier Kölner, die ab Ende Januar wieder durch die Lande touren.

Während auf den übrigen Top-Positionen nur wenig Bewegung herrscht, wird in den unteren zwei Dritteln ein regelrechtes Neuheiten-Feuerwerk gezündet. Alleine Depeche Mode sind mit zwei Produktionen dabei: den 12′ Singles Collections von „Some Great Reward“ (acht) und „Construction Time Again“ (neun). Ebenfalls begehrt sind Konzertmitschnitte: Coldplay („Live In Buenos Aires“) rangieren auf elf, Volbeat („Let’s Boogie! Live From Telia Parken“) auf 14 und David Bowie („Glastonbury 2000“) postum auf 15.

Die Offiziellen Deutschen Vinyl-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern.

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Daniela Alfinito ist neue Nummer eins der Offiziellen Deutschen Charts

Wie der Vater, so die Tochter: Nachdem für Daniela Alfinito bereits zwei Mal eine Top 5-Platzierung heraussprang, folgt die Schlagersängerin nun dem neunfachen Spitzenreiter, „Amigo“ Bernd Ulrich, auf den Thron der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Mit ihrem aktuellen Werk „Du warst jede Träne wert“ verdrängt sie die Musikgrößen Udo Lindenberg („MTV Unplugged 2 – Live vom Atlantik“) und Herbert Grönemeyer („Tumult“) an die zweite bzw. dritte Stelle.

Noch mehr Schlager wird auf Rang vier geboten. Dort feiert Österreichs wohl prominentester Mützenträger „20 Jahre DJ Ötzi – Party ohne Ende“ – und die höchste Album-Platzierung überhaupt. Das Best Of enthält neben fünf neuen Stücken auch seine bekanntesten Hits wie „Ein Stern (… der deinen Namen trägt)“, der mit 42 Wochen immer noch den Rekord für den am häufigsten in der Top 10 vertretene Song hält.

Die Düsseldorfer Metalband Callejon hat sich einen großen Spaß erlaubt und 13 HipHop-Tracks auf ihre ganz eigene Weise interpretiert. Das Ergebnis („Hartgeld im Club“) kann an fünfter Stelle bewundert werden. Weitere Top-Neuzugänge sind das „Neujahrskonzert 2019“ von Christian Thielemann und den Wiener Philharmonikern auf 13 sowie mit „Slaves Of The Shadow Realm“ von Legion of the Damned auf 17 ein weiteres Metal-Album.

Bei den Singles gründen Nash & Azet ihr „Crack, Koks, Piece Unternehmen“ als höchste New Entries auf einem soliden 13. Platz. Gegen die Medaillenträger Ava Max („Sweet But Psycho“), Capital Bra („Benzema“) und LX & Maxwell feat. Bonez MC, Gzuz & Sa4 („HaifischNikez Allstars“) ist die Konkurrenz allerdings weiterhin machtlos.

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Offizielle Deutsche Charts: Udo Lindenberg bleibt 2019 vorne

Neues Jahr, neues Glück. In den Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, geht es am Jahresanfang etwas gemächlicher zu. Udo Lindenberg bleibt mit „MTV Unplugged 2 – Live vom Atlantik“ vor Herbert Grönemeyer („Tumult“) an der Spitze. Die Französin Zaz („Effet miroir“) klettert auf Platz drei.

Aufsteiger der Woche ist Roland Kaiser, der seine „Kaisermania 2018 (Live am Elbufer Dresden)“ von 99 auf 45 hievt. Richtig gut läuft es bei Kerstin Ott: „Mut zur Katastrophe“ schiebt sich auf acht, „Herzbewohner“ legt den höchsten Wiedereinstieg auf 40 hin und der Song „Regenbogenfarben“ (mit Helene Fischer) steigt auf 20 ein.

Nachdem sämtliche Weihnachtssongs die Offiziellen Deutsche Single-Charts wieder verlassen haben, wird die Hitliste kräftig durchgemischt. Ava Max („Sweet But Psycho“) verdrängt Capital Bra („Benzema“) von Thron an die zweite Stelle. Die „HaifischNikez Allstars“ von LX & Maxwell feat. Bonez MC, Gzuz & Sa4 steigen neu auf Position drei ein.

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Deutsche Charts: Rekordansturm der Weihnachtssongs

Stille Nacht, heilige Nacht? Nicht, wenn es nach dem Willen der Musikfans geht. Wie ein Blick auf die Offiziellen Deutschen Single-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, verrät, liefen an Weihnachten die Playlisten heiß und befördern nun unglaubliche 54 Festtagslieder in die Top 100. Das ist ein neuer Rekord – und ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, das mit 39 Weihnachtstiteln ebenfalls bereits einen Bestwert aufgestellt hatte.

Am besten von allen Christmas-Krachern kommen „All I Want For Christmas Is You“ (Mariah Carey, zwei) sowie, jeweils mit neuen Höchstplatzierungen, die beiden Ohrwürmer „Last Christmas” (Wham!, drei) und „Driving Home For Christmas“ (Chris Rea, fünf) an. Das einzig deutschsprachige Weihnachtslied steuern Rolf Zuckowski und seine Freunde („In der Weihnachtsbäckerei“) bei, die Platz 54 erreichen.

An der Spitze landet der Berliner HipHopper Capital Bra. „Benzema“ ist sein achter Nummer eins-Hit binnen weniger Monate. Auch Azet & Zuna („Lelele“, sechs) knacken die Top 10.

Bei den Alben sind lediglich drei New Entries zu vermelden: die beiden DJs Alan Walker („Different World“, 39) und Paul van Dyk („Music Rescues Me“, 70) sowie Ex-One Direction-Mitglied Zayn („Icarus Falls“, 63). Die ersten beiden Positionen halten weiterhin Udo Lindenberg („MTV Unplugged 2 – Live vom Atlantik“) und Herbert Grönemeyer („Tumult“). Mark Forster („Liebe“) holt Bronze.

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