Calimeros: Erste Schweizer Band an deutscher Album-Spitze

Premiere in den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment: Zum ersten Mal überhaupt erobert mit den Calimeros eine Schweizer Band den Thron der Hitliste. Und der Erfolg ist umso größer, da das Schlagertrio in den vergangenen Jahren drei Mal hintereinander mit dem zweiten Platz vorliebnehmen musste. Nun drängt ihr neues Studiowerk „Endlos Liebe“ die Death-Metal-Combo Amon Amarth („Berserker“) an die achte Stelle ab.

Dazu Calimeros-Frontmann Roland Eberhart: „Wir sind überglücklich, dass wir es geschafft haben, die Nummer 1 der Offiziellen Deutschen Album-Charts zu erreichen. Vielen Dank an alle, die das möglich gemacht haben. Der größte Dank gilt natürlich unseren Fans.“

Auch die weiteren Highlights der Woche dürften Schlagerfans begeistern. So schöpft Andrea Berg („Mosaik“) neue Energie und steigt zurück von vier auf zwei. Zeitgleich rangiert mit Roland Kaiser („Alles oder Dich“, neun) ein zusätzlicher Schlager-Act in der Top 10. Olaf der Flipper schließlich überzeugt auf „Aloha Blue“ (20), einem Best Of seiner größten Hits.

Eine ordentliche Prise Hard Rock, poetischen Singer-Songwriter-Pop und noch mehr Death Metal servieren die weiteren Neueinsteiger der Album-Hitliste. Während Whitesnake („Flesh & Blood“) ihren Blutdurst an dritter Stelle stillen, kommen Alexa Feser („A!“) sowie Possessed („Revelations Of Oblivion”) auf den Positionen sieben und zwölf unter.

Bei den Single-Charts geht’s ebenfalls munter zur Sache: In einem bis zuletzt spannenden Rennen kann das Spitzenreiter-Duo Juju feat. Henning May („Vermissen“) die Angriffe von Shindy („Nautilus“) sowie Ed Sheeran & Justin Bieber („I Don’t Care“) vorerst abwehren. Der Deutschrapper und das Superstar-Gespann holen Silber und Bronze. Die Top 10 betreten außerdem LX & Maxwell feat. Gzuz & Gallo Nero („Perdono“, sechs).

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Amon Amarth wüten in den Offiziellen Deutschen Charts

In einem Monat kommen Amon Amarth zu „Rock im Park“ und „Rock am Ring“ – doch bereits jetzt mischt das Metal-Quintett die Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, auf. Mit „Berserker“ feiern die Schweden ihre sechste Top 10-Platte und ihr zweites Nummer eins-Werk nach „Jomsviking“ (2016). Rockig geht’s auch an zweiter und achter Stelle weiter, wo die Mittelalter-Band Schandmaul („Artus“) und die Punkgruppe Bad Religion („Age Of Unreason“) gastieren.

Für tierisch-guten Rap ist auf den Positionen drei und 16 gesorgt. Dort hinterlassen Enos „Fuchs“ und das „Alpaka“ der 257ers eindeutige Spuren. Die Liebe und den ganz normalen Alltagswahnsinn thematisieren Fettes Brot („Lovestory“, zwölf) und Von Wegen Lisbeth, deren CD auf den kuriosen Titel „sweetlilly93@hotmail.com“ (14) hört.

Im Single-Ranking reiht sich Juju in den exklusiven Kreis an weiblichen HipHop-Acts ein, die keinen anderen mehr über sich stehen haben. Das gemeinsam mit AnnenMayKantereit-Sänger Henning May aufgenommene „Vermissen“ stürmt von 0 auf 1 und lässt sogar den zweifachen Abstauber Lil Nas X („Old Town Road“, zwei) sowie „DSDS“-Juror Pietro Lombardi („Bella Donna“, neu auf drei) hinter sich. Weitere Neuzugänge sind u. a. Rapper Sero el Mero („Ohne Sinn“, zehn) und der kanadische Singer-Songwriter Shawn Mendes („If I Can’t Have You“, 14).

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Rapper bei Alben und Singles top

Insgesamt 26 Neueinsteiger stürmen die Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment – doch die erfolgreichste Platte der Woche ist bereits zum dritten Mal dabei: „CB6“ von Capital Bra. Nach dem Digital Only-Start nun auch physisch erhältlich, holt sie wieder mächtig Schwung und klettert von fünf auf eins. Zwei weitere Rap-Produktionen tummeln sich in der Top 5: „Hasso“ (KC Rebell, drei) und „Safe“ (Kianush, neu auf fünf).

Für Popstar Pink ist, wie schon bei ihren vergangenen fünf Studioplatten, ein Podestplatz drin. „Hurts 2B Human“ startet auf Rang zwei. Äußerst emotional geht’s an achter Stelle zur Sache. Dort verabschieden sich The Cranberries, deren Frontfrau Dolores O’Riordan vor einem Jahr starb, bei ihren Fans. Passender Titel ihres letzten Albums: „In The End“. Die Top 10 betritt außerdem – postum – Multitalent J.J. Cale („Stay Around“, neun).

Die Single-Charts werden u. a. vom frischgebackenen „DSDS“-Gewinner Davin Herbrüggen aufgemischt, dessen „The River“ an die 34. Stelle fließt. Die höchstplatzierten Neueinsteiger sind die HipHop-Duos Ufo361 feat. RIN („Next“, drei) bzw. LX & Maxwell („Mercy Mercy“, elf). Rammstein bugsieren gleich zwei Songs in die Top 5: „Deutschland“ (zwei) und „Radio“ (neu auf vier). Ganz oben hält US-Rapper Lil Nas X („Old Town Road“) die Stellung.

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Country-Rap erobert auch die deutsche Chartspitze

Lil Nas X gibt den Offiziellen Deutschen Single-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, die Sporen. Der US-Newcomer hatte mit seinem Debütsong „Old Town Road“ bereits den Thron der Billboard-Charts erobert – und führt die Erfolgsgeschichte nun hierzulande fort. Das Country-Rap-Lied, das zusätzliche Bekanntheit durch den Remix von Billy Ray Cyrus erlangte, klettert in der Top 100 von vier auf eins. Rammstein („Deutschland“) ziehen sich an die dritte Stelle zurück. Davor und dahinter rangieren zwei Capital Bra-Nummern: „Rolex“ (mit Summer Cem & KC Rebell) sowie „Cherry Lady“.

Auch Daddy Yankee feat. Snow bekommen für ihren Latin-Ohrwurm „Con Calma“ einen Remix verpasst – und zwar von Popsängerin Katy Perry. Als Dank geht’s rauf von 17 auf sechs. Luciano („Millies“) und Xavier Naidoo („Ich danke allen Menschen“) platzieren ihre neuen Titel an 19. und 32. Stelle. Den höchsten New Entry landet aber jemand anderes, nämlich „Quarterback“ KC Rebell (acht), der im Album-Ranking mit „Hasso“ einen ungefährdeten Sieg und bereits die fünfte Nummer eins-Platte seiner Karriere feiert. Dafür wurde er erneut mit einem #1 Award geehrt.

Hinter dem Rapper holen Andrea Berg („Mosaik“) und Die Schlagerpiloten („Lass uns fliegen“) die weiteren Album-Medaillen. In einer veröffentlichungsarmen Osterwoche debütieren als einzige weitere Interpreten noch die Rolling Stones mit ihrer Best Of-Compilation „Honk“ (sechs) in der Top 10.

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Offizielle Deutsche Charts: Mike Singer zum Dritten

Was für ein „Trip“! Bereits zum dritten Mal nach „Karma“ (2017) und „Deja Vu“ (2018) erobert Mike Singer die Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. In einem hochkarätig besetzten Feld schnellt der Popsänger sogar an Andrea Berg („Mosaik“, zwei) und den Toten Hosen vorbei, deren Konzertmitschnitt „Zuhause Live: Das Laune der Natour-Finale“ dank zusätzlichem Vinyl-Release von sechs auf vier klettert. Für sein aktuelles Werk wurde Mike Singer in München mit einem „Nummer 1 Award“ geehrt.

Die südkoreanische Boygroup BTS führt ihren Siegeszug fort und betritt mit „Map Of The Soul: Persona“ (drei) erstmals das Podium. Auch die Vorgänger „Love Yourself ‚Answer’“ (von 98 auf 54) und „Love Yourself ‚Tear’“ (Wiedereinstieg auf 72) werden vermehrt nachgefragt.

Rekord-Rapper Capital Bra hat die digitale Veröffentlichung seiner neuen Platte „CB6“ aufgrund eines Leaks vorgezogen und startet auf Rang fünf. Walking On Cars („Colours“, sieben) sowie die Pet Shop Boys („Inner Sanctum – Live At The Royal Opera House, 2018”, elf) setzen zusätzliche Akzente.

Im Single-Ranking geben Rammstein wieder Vollgas. Ihr Lied „Deutschland“, das seit vergangenem Freitag auch physisch erhältlich ist, saust zurück von fünf auf eins. Derweil betrachten die höchsten New Entries Capital Bra feat. Summer Cem & KC Rebell ihre „Rolex“ an zweiter Stelle. Capital Bra bringt insgesamt 21 Songs in der Top 100 unter, darunter sämtliche Tracks des aktuellen Albums.

Fast ein Jahr nach seinem Tod beehrt Avicii noch einmal postum die Hitliste. Das gemeinsam mit Aloe Blacc entstandene „SOS“, dessen Einnahmen einem guten Zweck zukommen, debütiert auf elf. Voraussichtlich noch in diesem Sommer folgt sogar ein neues Album.

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