Schlager-Duo Fantasy löst Peter Maffay an Chartspitze ab

Sie verbrachten bereits „Eine Nacht im Paradies“, vollführten „Freudensprünge“ und präsentierten „Das Beste von Fantasy“ an der Spitze der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Nun landen Martin Hein und Fredi Malinowski, besser bekannt als Schlager-Duo Fantasy, das vierte Nummer 1-Album ihrer Karriere. Das hört auf den Namen „Casanova“, setzt sich gegen 26 weitere Neueinsteiger durch und verdrängt Superstar Peter Maffay („Jetzt!“) an die dritte Stelle.

Dazu Markus Hartmann, Vice President RCA & Ariola GSA Sony Music: „Fantasy zeigen mit der #1, dass der Pop-Schlager zurecht enorm populär ist und dass man sich in dem Genre hervorragend weiterentwickeln kann – wie Fantasy es mit ihrem fantastischen Team immer wieder tun – und dass dies vom Publikum auch belohnt wird. Freddy und Martin haben mit „Casanova“ ein sehr frisches Album gemacht, mit dem Fantasy ihren Status als Speerspitze und erfolgreichstes Duo in dem Segment noch weiter ausbauen.“

Der niederländische Sänger Hein Simons genoss als Kinderstar Heintje schon in den 1960ern und 70ern große Popularität. Nun stellt er auf Platz fünf seine ganz persönlichen „Lebenslieder“ vor, die ihn in den vergangenen Jahrzehnten besonders geprägt haben. Dritter Schlager-Neuzugang im Bunde ist Musikerin Anna-Carina Woitschack („Schenk mir den Moment“), die Rang 21 anvisiert.

Gleich zwei österreichische Acts debütieren in der Top 10: HipHopper Dame, der als „Zeus“ zwar nicht den „Olymp“, aber immerhin die zweite Stelle betritt, und das Wiener Quintett Wanda, das zur Begrüßung gleich mal „Ciao!“ (vier) sagt. Ebenfalls die Top 10 knacken die Kultrocker von Status Quo („Backbone“, sechs) sowie US-Rapper Post Malone („Hollywood’s Bleeding“, sieben).

„Kein Plan“ – und trotzdem gewonnen: Loredana feat. Mero ziehen im Duell um die Krone der Single-Charts auf den letzten Metern noch an Apache 207 („Roller“) und Samra & Capital Bra („Huracan“) vorbei, die jeweils Silber und Bronze einheimsen. Dahinter stehen der Reihe Tones And I („Dance Monkey“, vier) sowie Shawn Mendes & Camila Cabello („Señorita“, fünf).

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Peter Maffay und Apache 207 holen die Spitzenpositionen

„Jetzt!“ ist für Peter Maffay die Zeit gekommen, um ordentlich zu feiern: Kurz nach seinem 70. Geburtstag und passend zum goldenen Bühnenjubiläum erobert der Rocksänger auf Anhieb die Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Damit landet er nicht nur sein 19. Nummer eins-Werk, sondern auch die 301. Woche in der Album-Top 10 – beides einsame Rekordwerte in der über 40-jährigen Geschichte der Hitliste. Ab Februar steht Maffay dann wieder auf der großen Bühne.

Gitarrenmusik dominiert in einem Feld aus insgesamt 28 Neueinsteigern auch auf den weiteren Positionen das Geschehen. Die US-Metal-Band Tool, die mit „Fear Inoculum“ ihr erstes Studioalbum seit 13 Jahren veröffentlicht, betritt furchtlos Rang zwei. Nicht „Auf Messers Schneide“, sondern in trockenen Tüchern ist der dritte Platz für die Krawallbrüder, die an 33. Stelle zusätzlich die Akustik-CD „Unverhohlen & Unverzerrt II“ unterbringen. Für die Top 5 qualifizieren sich außerdem HipHopper Luciano („Millies“, vier) sowie die kalifornische Sängerin Lana Del Rey („Norman Fucking Rockwell!“, fünf).

Apache 207 wurde in der vergangenen Woche noch von Capital Bra ausgebremst und musste mit dem Silberplatz vorliebnehmen. Nun hat der Rap-Shootingstar nachgetankt und parkt seinen Roller auf Rang eins der Single-Charts. Dafür konnte er in Ludwigshafen seinen ersten „Nummer 1 Award“ entgegennehmen. Dank den Tracks „Kein Problem“ (51), „2 Minuten“ (74) und „Brot nach Hause“ (87) erzielt Apache 207 sogar einen Viererpack.

Eine weitere Newcomerin kann sich über wachsenden Zuspruch freuen, und zwar die australische Singer-Songwriterin Tones And I. Ihr „Dance Monkey“ klettert von acht auf drei. Davor debütiert Rin („Up In Smoke“) als höchster New Entry.

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Helene Fischer ist die Königin der Offiziellen Deutschen Charts

Ein Jahr ohne Helene Fischer an der Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, das ist seit 2011 undenkbar. Und so besteigt die Schlagersängerin auch 2019 wieder den Thron der Hitliste – dieses Mal dank eines Live-Mitschnitts ihrer Stadion-Tour, die sie im vergangenen Jahr in ein Dutzend Städte führte. Es ist das 29. Mal, dass die vielfache Rekordhalterin die Top 100 anführt – keiner anderen deutschen Interpretin ist dies je gelungen. Zusätzlich klettert ihr Longseller „Helene Fischer“ zurück von 95 auf 37.

Hansi Hinterseer erklimmt an dritter Stelle den nächsten Gipfel in seiner langen Karriere. „Ich halt zu dir“ ist das 35. Chartalbum des Österreichers und beschert ihm die zweithöchste Platzierung überhaupt. Auch Giovanni Zarrella („La vita è bella“, neun), die Amigos („Babylon“, zwölf) und Ben Zucker („Wer sagt das?!“, 16) halten Schlager- bzw. Volksmusik-Fans weiter bei Laune.

Taylor Swift („Lover“) kann den Erfolg ihres Vorgängers „Reputation“ wiederholen und abermals Silber abstauben. Dem US-Superstar folgen die britische Indie-Band New Model Army („From Here“, sechs), HipHopper AchtVier („Hyperaktiv“, 14) sowie die Metalgruppen Sacred Reich („Awakening“, 15) und Equilibrium („Renegades“, 17) in die Top 20.

Wer die neue „Nummer 1“ der Single-Charts ist, das machen Capital Bra und Samra gleich im Titel deutlich. Die beiden Rapper setzen sich in einem bis zuletzt spannenden Rennen gegen Senkrechtstarter Apache 207 durch, der mit seinem „Roller“ an die zweite Position düst. Vor den nächsten HipHop-Neuzugängen Shirin David („Brillis“, vier) und Miami Yacine („Intro-Résumé“, fünf) ergattert das Sommerhit-Duo Shawn Mendes & Camila Cabello („Señorita“) nun Bronze. Der „Dance Monkey“ von Tones And I performt weiterhin affenstark und hangelt sich von Rang 19 zu acht.

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Celtic-Band Runrig zum Abschied an Chartspitze

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss – und für Runrig ist es nach 45 Jahren Bandgeschichte endlich so weit: Mit „The Last Dance“, einem Live-Mitschnitt ihrer zwei Abschiedskonzerte aus dem schottischen Stirling, hieven sich die Celtic-Rocker erstmals auf den Thron der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Es ist zudem die fünfte Platte, die das Sextett um die beiden Brüder Calum und Rory MacDonald in die Top 10 bringt.

Deutlich härtere Töne schlagen die Metalbands Killswitch Engage („Atonement“) und Hammerfall („Dominion“) an, die kommenden Herbst bzw. Winter durch Deutschland touren. Sie platzieren sich auf den Positionen elf und vier. Slipknot („We Are Not Your Kind”, sechs), Volbeat („Rewind, Replay, Rebound“, sieben) und Rammstein („Rammstein”, acht) rocken indes weiter die Top 10.

„Der Bozz 2” aka Azad – nicht zu verwechseln mit „The Boss“ Bruce Springsteen, The BossHoss-Sänger Boss Burns oder dem „Boss“ Kollegah – ist bereits seit über 18 Jahren in den Charts aktiv. Auf seinem neuen Album geht der Frankfurter zurück zu den Wurzeln und verzichtet auf Autotune-Effekte, was mit Rang zwei belohnt wird. Seine Rap-Mitstreiter surfen auf Platz zwölf die „Wave“ (Vorwochensieger Ufo361) bzw. präsentierten an 13. Stelle den „BabyFaceFlow“ (Neuzugang Sero el Mero). Im Zuge des 50-jährigen „Woodstock“-Jubiläums rauscht die Anniversary-Edition von „Woodstock 50 – Back To The Garden“ (53) ganze 43 Positionen aufwärts – so viele wie keine andere Produktion in dieser Woche.

Während der Sommer zurzeit in eine neue Runde geht, bleibt sein diesjähriger Hit „Señorita“ der gleiche. Shawn Mendes & Camila Cabello führen die Single-Auswertung vor Loredana feat. Mozzik („Eiskalt“) zum sechsten Mal an. Die Top New Entries setzen sich aus HipHopper Luciano („Yeah“, drei) sowie den befreundeten Musikern Lena & Nico Santos („Better“, 29) zusammen. Höchste Aufsteiger sind LUM!X & Gabry Ponte („Monster“, von 39 auf 19) bzw. Tones And I („Dance Monkey“, von 53 auf 20).

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Rapper Ufo361 auf Erfolgswelle

Ufo361 erwischt in den Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, die perfekte Welle: Seine neue Platte „Wave“ schwemmt die Konkurrenz hinfort und beschert dem Berliner HipHopper nach „808“ (2018) die zweite Album-Spitzenplatzierung seiner Karriere. Für diesen Erfolg gab’s natürlich auch einen „Nummer 1 Award“.

Dazu Kristof Jansen, Label-, Artist- & Repertoire Manager bei Groove Attack: „Ufo361 holt sich vollkommen verdient die #1! Wir freuen uns sehr für ihn und Stay High und danken dem ganzen Team für die tolle Zusammenarbeit. ‚Stay High ist das Label, ihr wisst Bescheid!’“

Zwei Rockbands ergattern die weiteren Medaillen: das US-Metal-Oktett Slipknot („We Are Not Your Kind”, zwei), das im Rahmen seiner Europa-Tournee 2020 für einige Gigs nach Deutschland kommt, und die Vorwochensieger von Volbeat („Rewind, Replay, Rebound“, drei).

Über ein Drittel aller Positionen innerhalb der Top 30 geht auf Schlager- bzw. Volksmusikkünstler zurück, die damit das am stärksten vertretene Genre repräsentieren. Fünf von ihnen sind neu dabei: Während Oonagh an vierter Stelle „Eine neue Zeit“ einleitet, Oli. P fünf Plätze dahinter „Alles Gute!“ wünscht, Bernhard Brink auf Rang zwölf diverse Song-„Diamanten“ verteilt und Laura Wilde „Lust“ (25) auf mehr macht, ist Sonia Liebing einfach nur „Wunschlos glücklich“ (28).

Wunschlos glücklich dürften auch Shawn Mendes & Camila Cabello sein, deren Sommerhit „Señorita“ bereits zum fünften Mal das Single-Ranking anführt. Mit „Loco Contigo“ (DJ Snake & J. Balvin feat. Tyga, von sieben auf drei) betritt ein weiterer, sommerlastiger Latin-Titel das Podium. Im Gegensatz dazu mögen es Loredana und Mozzik weiterhin „Eiskalt“ (zwei).

Volles Portemonnaie, Hilton-Zimmer, Drinks auf „Rollerblades“: Summer Cem und KC Rebell genießen das Leben und drehen auf Platz acht ihre Runden. Als höchster internationaler New Entry tanzt der „Dance Monkey“ von Newcomerin Tones And I aus Australien an 39. Stelle vorbei.

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