Sprechgesang, Schlager und „Sex Tape“ in den Offiziellen Deutschen Charts

Die Mischung aus HipHop und Schlager ist in den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, derzeit einfach unschlag(er)bar. Insgesamt fünf neue Rap-Platten und vier neue Schlager-Produkte entern die Hitliste, angeführt von Kollegah & Farid Bang („Platin war gestern“, eins) sowie Olaf dem Flipper („Tausendmal Ja“, zwei).

In der Top 20 lässt außerdem Jalil seinen „Black Panther“ (sieben) von der Leine, Vincent Gross heimst „Möwengold“ (elf) ein und Nicki Minaj zeigt, wer die einzig wahre Rap-„Queen“ (18) ist. Vorwochensiegerin Vanessa Mai („Schlager“) bleibt der Spitzengruppe auf Rang sechs treu.

Die „Earthly Powers“ befähigen Phillip Boa and The Voodooclub zu einem hervorragenden Einstieg an dritter Stelle. Ihr 19. Studioalbum trägt die Indie-Band, die im November durch Deutschland tourt, zu ihrer bislang höchsten Chartplatzierung. Unüberhörbar sind Primal Fear, deren Metal-„Apocalypse“ auf Position zehn hereinbricht.

Nachdem Katja Krasavice „Doggy“ (sieben) ausprobiert und „Dicke Lippen“ (vier) riskiert hat, präsentiert die YouTuberin im Single-Ranking ihren dritten Top 10-Hit: „Sex Tape“ (sechs). Damit kommt sie sogar besser als Ufo361 aus den Startlöchern, der „40K“ auf Platz 13 unterbringt.

Beliebtester Track der Republik ist nun wieder „In My Mind“ von Dynoro & Gigi D’Agostino. Die weiteren Medaillen sahnen Capital Bra feat. Juju („Melodien“) sowie Bonez MC & RAF Camora („500 PS“) ab.

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Vanessa Mai toppt die Offiziellen Deutschen Charts

Erst Heavy Metal, dann HipHop, jetzt „Schlager“: Die Spitzenreiter der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, kommen derzeit aus den unterschiedlichsten Genres. Nach Powerwolf und Summer Cem ist nun Vanessa Mai an der Reihe – genau ein Jahr nach ihrem Nummer eins-Kracher „Regenbogen“. Als erste Schlager-Künstlerin kann die 26-Jährige bereits in so einem jungen Alter zwei Werke hintereinander auf Rang eins der Album-Tabelle platzieren. Für ihren jüngsten Erfolg wurde sie mit einem „Nummer 1 Award“ geehrt.

Zwei weitere Schlager-Acts buhlen um die Gunst der Hörer. Michael Wendler, der selbsternannte König des Popschlagers, startet an 13. Stelle ins „Next Level“. Franziska mag es „Herrlich unperfekt“ und feiert ihren größten Charterfolg auf Platz 28.

Etwas brachialer gehen die Dark-Metaller von Lord Of The Lost („Thornstar“) zu Werke. Einen Tag vor ihrem Auftritt beim M´era Luna-Festival rocken sie sich schon mal an sechster Stelle warm. US-Rapper Travis Scott erkundet seine „Astroworld“ hinter dem Soundtrack des Filmmusicals „Mamma Mia! Here We Go Again” und Eloy de Jong („Kopf aus – Herz an“) auf Position vier.

HipHop-Fans können im Single-Ranking gleich dreifach jubeln. Die Duos Capital Bra feat. Juju („Melodien“, eins), Bonez MC & RAF Camora („500 PS“, drei) und Gringo feat. 6ix9ine („Zkittlez“, sechs) erobern allesamt die Top 10. „In My Mind“ von Dynoro & Gigi D’Agostino (zwei) und der Sommerhit „Bella Ciao“ von El Profesor/Hugel (vier) rutschen abwärts.

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60 Jahre Madonna und Michael Jackson, 66 Jahre in den Offiziellen Deutschen Charts

Sie haben die Popwelt über Jahrzehnte dominiert und gehören zu den größten Musikern aller Zeiten. Nun steht für Madonna (16. August) und Michael Jackson (postum am 29. August) der 60. Geburtstag an. In den Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, halten die beiden Superstars nach wie vor etliche Rekorde. Madonna hatte beispielsweise so viele Charthits (62) und Nummer eins-Alben (12) wie keine andere Sängerin. Michael Jackson ist der Interpret mit den meisten gleichzeitig platzierten Singles (24) sowie gleichzeitig platzierten Alben (14). Beide Bestwerte wurden kurz nach Jacksons Tod im Sommer 2009 aufgestellt. Zusammengerechnet standen die Queen und der King of Pop mit all ihren Produktionen über 66 Jahre in den Hitlisten.

Madonna: Hit auf Hit seit 1984

Ihren ersten Chart-„Holiday“ verlebte Madonna 1984 direkt in der Top 10. Es folgten Hit auf Hit, darunter Welterfolge wie „Like A Virgin“ (vier), „Into The Groove“ (drei) und „Papa Don’t Preach“ (zwei). Mit „La Isla Bonita“ landete die US-Sängerin 1987 den ersten von vier Nummer eins-Songs. Im Jahr 2000 eroberte ihre Coverversion von „American Pie“ den Thron, 2005 der Ohrwurm „Hung Up“. Eine Zusammenarbeit mit Justin Timberlake brachte 2008 ihre bislang längstplatzierte Chartsingle hervor: „4 Minutes“ kam auf 31 Wochen, davon drei an der Spitze. Abgesehen von zwei weiteren Ausnahmen („Me Against The Music“ mit Britney Spears, „Give Me All Your Luvin’” mit Nicki Minaj & M.I.A.) war Madonna in der Top 100 immer solo unterwegs.

Rechnet man sämtliche Platzierungen zusammen, mischte Madonna sage und schreibe 1.632 Wochen, also über 31 Jahre, die Offiziellen Deutschen Charts auf. Dabei entfallen 884 Wochen auf die Single-Charts und 748 Wochen auf das Album-Ranking. Zuletzt war die Pop-Ikone 2015 bzw. 2017 dabei – und zwar mit ihrem Studioalbum „Rebel Heart“ (Platz eins) sowie dem dazugehörigen Live-Mitschnitt „Rebel Heart Tour“ (Platz acht).

Michael Jackson: Kein Ende des Hypes

Michael Jackson debütierte bereits einige Jahre vor Madonna in der Hitliste. Er gab seinen Einstand 1971 gemeinsam mit der Familienband The Jackson 5 und dem Stück „I’ll Be There“. Dieses kam über den 45. Platz allerdings nicht hinaus. Besser lief es als Solo-Interpret acht Jahre später. „Don’t Stop ‚Til You Get Enough“ erreichte Rang 13 und konnte sich 28 Wochen im Feld halten. Michael Jacksons endgültiger Durchbruch war „Thriller“. Das legendäre Album ist mit 162 Wochen nicht nur eine der längstplatzierten Platten der Chartgeschichte, sondern verschaffte Jackson auch die ersten Top 10-Hits seiner Karriere: „Billie Jean“ (zwei), „Beat It“ (zwei) und „Thriller“ (neun). Nummer eins-Songs waren der Musiklegende nur zwei beschieden: „Earth Song“ und „They Don’t Care About Us“. Trotzdem zählt Michael Jackson zu den erfolgreichsten Single-Charts-Künstlern hierzulande – 870 platzierte Wochen sprechen für sich.

In der Album-Tabelle kommt Michael Jackson auf 930 Wochen und sieben Nummer eins-Werke. Neben „Thriller“ knackten „Bad“, „Dangerous“, „ HIStory: Past, Present And Future – Book I”, „Invincible”, „King Of Pop” und „Michael” die Spitze. Ein Ende des Jacko-Hypes ist übrigens nicht abzusehen. Drake verwendete kürzlich unveröffentlichte Aufnahmen Michael Jacksons in seinem Song „Don’t Matter To Me“, der vor einem Monat in die Top 20 schoss und noch immer auf Position 75 rangiert. Bereits vor einem Jahr wirbelte „Scream“ (Platz 22), eine Zusammenstellung mit Dance- und Halloween-Klassikern des King of Pop, die Top 100 durcheinander.

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Offizielle Deutsche Charts: Summer Cem übernimmt von Powerwolf

HipHop ist und bleibt eines der prägenden Genres in den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Mit Summer Cem betritt bereits der neunte Rapper in diesem Jahr den Thron der Hitliste. Der Gladbacher feiert seine dritte Nummer eins-Platte und ruft nach „Cemesis“ und „Maximum“ nun die „Endstufe“ aus. Bronze geht ebenfalls an einen HipHop-Act, und zwar Timi Hendrix („Tim Weitkamp Das Musical“).

Seit 18 Jahren höllisch erfolgreich sind die „Children Of The Dark“ aka Mono Inc. „Welcome To Hell“ heißt ihr aktueller Wurf, der die Gothic-Rocker an die zweite Stelle trägt. Im Herbst erschallen ihre „Voices Of Doom“ wieder in den Hallen der Republik. Für die Vorwochensieger von Powerwolf („The Sacrament Of Sin“) geht’s abwärts auf Rang sechs.

Mit altbekannten Liedern in frischem Gewand („The Ghost Note Symphonies, Vol. 1“) bzw. neuer Zusammenstellung („Plugged – Die stärksten Rocksongs“) überzeugen Rise Against und Peter Maffay die Hörerschaft. Das US-Quartett und der deutsche Superstar machen es sich auf den Positionen neun und elf gemütlich.

Einen absoluten „No Brainer“ liefert das Gespann DJ Khaled feat. Justin Bieber, Chance the Rapper & Quavo ab, deren Ohrwurm im Single-Ranking das Prädikat „höchster Neueinsteiger“ (Rang 15) verpasst bekommt. Album-Abräumer Summer Cem ist mit acht Songs dabei, u.a. „Casanova“ (mit Bausa, sechs) und „Santorini“ (mit Veysel, 20). Das Podium besetzen abermals Dynoro & Gigi D’Agostino („In My Mind”), El Profesor („Bella Ciao“) sowie Clean Bandit feat. Demi Lovato („Solo“).

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Offizielle Deutsche Charts: Metal-Band Powerwolf heult am lautesten

Die Calimeros verteilen „Sommerküsse“, MC Bilal versucht es mit „Herzblut“. Doch gegen Powerwolf und „The Sacrament Of Sin“ haben weder die Schlager-Band noch der HipHopper eine Chance. Hungrig nach Erfolg, durchstreift das saarländische Heavy-Metal-Quintett die komplette Top 100 und heult nun an der Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Es ist ihre zweite Nummer eins nach „Preachers Of The Night“ aus dem Jahr 2013.

Frisch aus der Schweiz eingetroffen, holen die Calimeros zum dritten Mal in Folge mit einem Studioalbum Silber. Noch mehr Schlagermusik wird an sechster Stelle geboten. Dort warten die letzten gemeinsamen Aufnahmen von Ex-Kinderstar Andrea Jürgens und ihren Freunden („Auf du und du“) auf Hörer.

MC Bilal bedient keine prolligen Gangsta-Rap-Klischees, sondern singt stattdessen lieber über Respekt, Zuneigung und seine Familie. Deutschlands potentiell nettester Rapper erobert den dritten Platz. Die Amigos verlassen den Thron und verrücken ihre „110 Karat“ an die fünfte Position.

Im Single-Ranking haben weiterhin „In My Mind“ (Dynoro & Gigi D’Agostino), der frisch gebackene Sommerhit „Bella Ciao“ (El Profesor, Hugel Remix) und „Solo“ (Clean Bandit feat. Demi Lovato) das Sagen. Als bestplatzierter Neuling parkt HipHopper Eno seinen „Mercedes“ auf Rang sechs. Auch Ufo361 feat. Quavo („VVS“, 16) und Bushido („Mythos“, 18) erreichen die Top 20.

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