Celtic-Band Runrig zum Abschied an Chartspitze

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss – und für Runrig ist es nach 45 Jahren Bandgeschichte endlich so weit: Mit „The Last Dance“, einem Live-Mitschnitt ihrer zwei Abschiedskonzerte aus dem schottischen Stirling, hieven sich die Celtic-Rocker erstmals auf den Thron der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Es ist zudem die fünfte Platte, die das Sextett um die beiden Brüder Calum und Rory MacDonald in die Top 10 bringt.

Deutlich härtere Töne schlagen die Metalbands Killswitch Engage („Atonement“) und Hammerfall („Dominion“) an, die kommenden Herbst bzw. Winter durch Deutschland touren. Sie platzieren sich auf den Positionen elf und vier. Slipknot („We Are Not Your Kind”, sechs), Volbeat („Rewind, Replay, Rebound“, sieben) und Rammstein („Rammstein”, acht) rocken indes weiter die Top 10.

„Der Bozz 2” aka Azad – nicht zu verwechseln mit „The Boss“ Bruce Springsteen, The BossHoss-Sänger Boss Burns oder dem „Boss“ Kollegah – ist bereits seit über 18 Jahren in den Charts aktiv. Auf seinem neuen Album geht der Frankfurter zurück zu den Wurzeln und verzichtet auf Autotune-Effekte, was mit Rang zwei belohnt wird. Seine Rap-Mitstreiter surfen auf Platz zwölf die „Wave“ (Vorwochensieger Ufo361) bzw. präsentierten an 13. Stelle den „BabyFaceFlow“ (Neuzugang Sero el Mero). Im Zuge des 50-jährigen „Woodstock“-Jubiläums rauscht die Anniversary-Edition von „Woodstock 50 – Back To The Garden“ (53) ganze 43 Positionen aufwärts – so viele wie keine andere Produktion in dieser Woche.

Während der Sommer zurzeit in eine neue Runde geht, bleibt sein diesjähriger Hit „Señorita“ der gleiche. Shawn Mendes & Camila Cabello führen die Single-Auswertung vor Loredana feat. Mozzik („Eiskalt“) zum sechsten Mal an. Die Top New Entries setzen sich aus HipHopper Luciano („Yeah“, drei) sowie den befreundeten Musikern Lena & Nico Santos („Better“, 29) zusammen. Höchste Aufsteiger sind LUM!X & Gabry Ponte („Monster“, von 39 auf 19) bzw. Tones And I („Dance Monkey“, von 53 auf 20).

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