Shirin David als erste Rapperin mit Debütalbum an Chartspitze

Einmal die Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts zu erobern, ist ein Traum, den sich bereits viele männliche Rapper erfüllen konnten. Bei den Frauen sieht die Sache anders aus, denn außer der Girlgroup Tic Tac Toe gelang dieses Kunststück noch keinem anderen weiblichen HipHop-Act. Nun prescht Überfliegerin Shirin David vor und landet mit „Supersize“ einen Supererfolg – und als erste Rapperin mit einem Debütalbum bzw. erste Solo-HipHopperin überhaupt auf Platz eins der von GfK Entertainment ermittelten Hitliste.

Zunächst mit ihren Bands Tomte und Oasis bekanntgeworden, machen Thees Uhlmann und Liam Gallagher mittlerweile auch als Einzelkünstler eine gute Figur. Ihre Alben „Junkies und Scientologen“ bzw. „Why Me? Why Not.“ holen in der aktuellen Woche die übrigen Medaillen. Drei weitere Acts knacken Top 10-Positionen: das Punk-Rock-Trio blink-182 („Nine“, vier), die Metal-Gruppe As I Lay Dying („Shaped by Fire“, sechs) sowie Popsängerin Jeanette Biedermann, die ihre „DNA“ an achter Stelle entschlüsselt.

Im Single-Ranking wird der Notruf von Capital Bra, Samra & LEA erhört: „110“ startet auf Anhieb von Platz eins. Die Australierin Tones And I und ihr „Dance Monkey“ bleiben behände unterwegs und rutschen an die zweite Position. HipHop ist mit Top-Neuzugängen wie Apache 207 („200 km/h“, vier), Bushido & Animus („Ronin“, fünf) und Summer Cem feat. Luciano („Summer Cem“, sechs) wie gehabt das vorherrschende Genre.

Comments are closed.