Udo Lindenberg segelt an Chartspitze

Eine steife Brise weht durch die Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment – denn Udo Lindenberg ist zurück, und zwar „Live vom Atlantik“. Der Panikrocker setzt auch sein zweites „MTV Unplugged“ nicht auf Grund, sondern segelt geradewegs an die Spitze der Hitliste. Zugleich darf er sich über den „Nummer eins-Award“ freuen. Diesen nahm Lindenberg in Hamburg aus den Händen von Dr. Mathias Giloth, Geschäftsführer GfK Entertainment, entgegen.

Die Südtiroler Rockband Frei.Wild schafft es dank der Live-Version ihres Longsellers „Rivalen und Rebellen“ zurück auf Rang drei. Auch Volbeat („Let’s Boogie! Live From Telia Parken“, neu auf vier), Bruce Springsteen („Springsteen On Broadway“, neu auf sieben) und Die Ärzte („Seitenhirsch”, neu auf zehn) lassen es krachen. Silber geht an Herbert Grönemeyer („Tumult“).

Insgesamt 26 Weihnachtssongs mischen wenige Tage vor dem Fest die Single-Charts auf. Für zwei von ihnen ist eine Top 10-Platzierung drin, und zwar für die Klassiker „All I Want For Christmas Is You“ (Mariah Carey, zwei) und „Last Christmas“ (Wham!, fünf). An der Spitzenreiterin Ava Max („Sweet But Psycho“) beißen sie sich aber weiterhin die Zähne aus. Die HipHopper Kontra K („Farben“, sechs) und Nimo & Capo („Zoey“, acht) landen die höchsten New Entries.

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„White Album“ war erfolgreichste Schallplatte 2018

Kein neues Werk, sondern eine 50 Jahre alte Kult-LP entscheidet das Rennen um die beliebteste Schallplatte des Jahres für sich. Erstmals 1968 veröffentlicht, avanciert „The Beatles (The White Album)“ auch in der remasterten Version zum Kassenschlager und führt nun die Offiziellen Deutschen Vinyl-Jahrescharts 2018, ermittelt von GfK Entertainment, an. Die Pilzköpfe setzen sich u. a. gegen Pink Floyd („Pulse“) und den österreichischen HipHopper Yung Hurn („1220“) durch, die Silber und Bronze holen.

Drei weitere Sondereditionen von bekannten Alben tauchen in der Hitliste auf: die 30-Jahre-Jubiläumsausgabe von „Ein kleines bisschen Horrorschau“ (Die Toten Hosen, Platz vier), die Neuauflage des 31 Jahre alten „Appetite For Destruction“ (Guns N’ Roses, neun) sowie die 15-Jahre-Jubiläumsversion von „How The West Was Won (Live)“ (Led Zeppelin, zehn).

Insgesamt gehen fast drei Viertel der Platzierungen in der Top 20-Jahresauswertung auf das Konto von Rock- bzw. Metal-Acts. Aus der Reihe tanzen neben Yung Hurn auch die Jazzmusiker John Coltrane („Both Directions At Once: The Lost Album“, acht) und Kamasi Washington („Heaven And Earth“, 13), Die Fantastischen Vier („Captain Fantastic“, 16), DJ Koze („Knock Knock“, 18) sowie Depeche Mode („Speak & Spell – 12′ Singles Collection“, 20).

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Kollegah errichtet „Monument“ an Chartspitze

Über 100 Songs brachte Kollegah bislang in den Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, unter – so viele wie niemand sonst. Auch seine Performance im Album-Ranking kann sich sehen lassen. „Monument“ markiert bereits die siebte Nummer eins-Platte des Rappers, der damit Superstar Herbert Grönemeyer („Tumult“) in der aktuellen Auswertung an die dritte Stelle verdrängt. Dank Sidos „Kronjuwelen“ erobert auf Rang vier noch ein weiteres HipHop-Werk die Top 5.

Liedermacher, Indie-Rocker, Popmusiker: AnnenMayKantereit sind von allem etwas und passen doch in keine feste Schublade. Die Kölner Senkrechtstarter entwickelten sich innerhalb kürzester Zeit vom Geheimtipp zum umjubelten Live-Act und werfen ihren „Schlagschatten“ an zweiter Stelle voraus. Coldplay („Live In Buenos Aires“) verlassen Argentinien, um den Offiziellen Deutschen Charts auf Rang fünf einen Besuch abzustatten.

Mit einer weiteren Woche auf dem Single-Thron versüßt sich Ava Max („Sweet But Psycho“) den dritten Advent. Sido („Tausend Tattoos“) und Mero („Baller los“) heimsen Silber und Bronze ein. Dahinter bilden Mariah Careys „All I Want For Christmas Is You” und der Wham!-Ohrwurm „Last Christmas“ die Speerspitze von insgesamt 19 platzierten Weihnachtssongs. Höchste Neueinsteigerin ist die Schweizer Rapperin Loredana („Milliondollar$Mile“, elf).

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Offizielle Deutsche Jahrescharts: Helene Fischer und „In My Mind“ räumen ab

Helene Fischer landet das erfolgreichste Album, Dynoro & Gigi D’Agostino den beliebtesten Song 2018. Dies ist das Ergebnis der Offiziellen Deutschen Jahrescharts, ermittelt von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie. Diese werden ab sofort bereits Anfang Dezember bekanntgegeben. Schlagerstar Helene Fischer hatte sich mit ihrem selbstbetitelten Werk („Helene Fischer“) schon 2017 durchgesetzt und führt nun zum fünften Mal binnen sechs Jahren mit einem Album die Endauswertung an. Der Dance-Hit „In My Mind“ von Dynoro und Gigi D’Agostino war bei den Singles der absolute Überflieger und stand ganze elf Wochen an der Spitze.

Silber und Bronze der Single-Jahrescharts holen Ed Sheeran („Perfect“) und Bausa („Was du Liebe nennst“). Die beiden bringen jeweils einen zweiten Track in der Top 20 unter: „River“ von Eminem feat. Ed Sheeran rangiert auf 17, „Casanova“ von Summer Cem & Bausa auf 18. El Profesor/Hugel sichern sich mit dem offiziellen Sommerhit „Bella Ciao“ den sechsten Platz hinter Calvin Harris & Dua Lipa („One Kiss“, vier) und Dennis Lloyd („Nevermind“, fünf). Auffällig ist der hohe HipHop-Anteil innerhalb der Hitliste: Rund ein Fünftel der 100 erfolgreichsten Singles 2018 stammt von deutschsprachigen Rappern. Alleine Capital Bra und RAF Camora bugsieren jeweils sechs bzw. fünf Tracks ins Ranking.

Bei den Alben gehen die weiteren Medaillen an Bonez MC & RAF Camora („Palmen aus Plastik 2“) und Gzuz („Wolke 7“). Hier zeigt sich der unverändert hohe Trend zu nationalen Produktionen. Zwei Drittel der Top 100 besteht aus deutschen bzw. deutschsprachigen Künstlern; bei der Top 10 sind es sogar neun von zehn Interpreten. Nur Ed Sheeran („÷“, fünf) tanzt bzw. singt aus der Reihe. Beliebte Segmente neben HipHop und Pop sind Schlager und Volksmusik, mit Top-Positionen für Ben Zucker („Na und?!“, sieben), Santiano („Im Auge des Sturms“, neun) und Eloy de Jong („Kopf aus – Herz an“, zehn).

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Herbert Grönemeyer hält sich an Spitze der Offiziellen Deutschen Charts

In den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, herrschen weiterhin „Tumult“-artige Zustände. Zum dritten Mal binnen vier Wochen mobilisiert Herbert Grönemeyer die meisten Käufer und sichert sich die Spitze der Hitliste. Mit Olexesh („Authentic Athletic 2“, zwei) und Marteria („Live im Ostseestadion“, fünf) stürmen gleich zwei Rapper in die Top 5. Für Schlagersänger Wolfgang Petry („Genau jetzt!“) ist zum Auftakt die Bronzemedaille drin.

Kurz vor dem zweiten Advent beehren bereits elf Weihnachtsalben die Top 100. Am besten schneiden Helene Fischer („Weihnachten“, 14), „Sing meinen Song – Das Weihnachtskonzert, Vol. 5“ (21) sowie Simone Sommerland, Karsten Glück & Die Kita-Frösche („Die 30 besten Weihnachts- und Winterlieder“, 27) ab. Neu dabei sind Opernstar Rolando Villazón („Feliz Navidad“, 61) und Jazzmusiker Nils Landgren („Christmas With My Friends VI“, 80).

Im Single-Ranking geht’s dank 17 Weihnachtshits noch festlicher zu. Mariah Careys „All I Want For Christmas Is You“ rauscht von 25 auf fünf; der neue All-Time-Rekordhalter „Last Christmas“ von Wham! (131 platzierte Wochen) klettert von 32 auf zehn. Einziger deutscher Festtagstitel ist Rolf Zuckowskis „In der Weihnachtsbäckerei“ auf Rang 79.

Die Spitzenposition besetzt nun wieder Ava Max („Sweet But Psycho“). Dahinter notieren Mero („Baller los“) und Sido („Tausend Tattoos“). Als höchster New Entry bringt Capital Bra auf Platz vier mächtig „Feuer“ ins Spiel.

 

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