Deutschrap beherrscht Offizielle Deutsche Charts

Deutschlands HipHop-Stars rappen sich in einen regelrechten Rauschzustand: Nicht nur haben sie reichlich „Schlaftabletten, Rotwein V“ und „Kokain“ mitgebracht, sondern erobern zusätzlich auch die Spitze der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Während Alligatoah bei den Alben siegt und dafür in Hamburg mit einem „Nummer 1 Award“ geehrt wurde, räumen Bonez MC & RAF Camora feat. Gzuz im Single-Segment ab.

Noch mehr Sprechgesang gibt’s an dritter und siebter Stelle der Single-Hitliste auf die Ohren. Dort quartieren sich die Neulinge Loredana & Mozzik („Bonnie & Clyde“) und Bushido („Mephisto“) ein. Insgesamt landen acht Rap-Tracks in der Top 10. Die achtfachen Spitzenreiter Dynoro & Gigi D’Agostino („In My Mind“) rutschen von eins auf zwei.

„Achtung“, hier kommen Pur! Drei Jahre nach ihrem letzten Streich wandeln Hartmut Engler und seine Jungs im Album-Ranking nun „Zwischen den Welten“ (zwei). Weltklasse, möchte man ihnen angesichts ihres 13. Albums auf dem Podium attestieren.

Der französische Elektro-Pionier Jean-Michel Jarre, der kürzlich 70 Jahre alt wurde, feiert auf „Planet Jarre“ (fünf) seine 50-jährige Musikkarriere. Er debütiert vor Senkrechtstarterin Lea und Star-DJ David Guetta, die „Zwischen meinen Zeilen“ (sechs) und „7“ (sieben) präsentieren. Vorwochengewinner Paul McCartney macht mit „Egypt Station“ an vierter Stelle halt.

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Paul McCartney nach 18 Jahren wieder an Chartspitze

Auch im hohen Alter denkt Paul McCartney nicht ans Aufhören: Über fünf Jahrzehnte nach dem Nummer-eins-Debüt-Song „I Want To Hold Your Hand“, 36 Jahre nach seinem bislang einzigen Solo-Nummer-eins-Album „Tug Of War“ und 18 Jahre nach der Beatles-Compilation „1“ macht die Musiklegende wieder Station an der Spitze der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Für das Konzeptwerk „Egypt Station“ hat der Brite seine gesammelten Erfahrungen als Songschreiber eingebracht und um frische Elemente ergänzt.

Rap-Superstar Eminem bleibt im „Kamikaze“-Modus und verlagert seine überraschend veröffentlichte neue Platte von der vierten an die zweite Stelle. Rückendeckung erhält er von den deutschen HipHoppern Kay One („Makers Gonna Make“, vier) und Al-Gear („DVC“, sieben). Mit „Raise Vibration“ feiert US-Rocker Lenny Kravitz auf Rang drei den sechsten Podiumserfolg seiner Karriere.

Gestern beehrte Álvaro Soler noch das „SWR3 New Pop Festival“, heute bringt er bereits Farbe ins Album-Ranking. Der Latin-Musiker hat an achter Stelle direkten Blick aufs „Mar De Colores”. Ebenfalls die Top 10 betritt das Spaß-Trio Dorfrocker („Hallo Alle Mann“, neun).

Beliebteste Singles bleiben „In My Mind” (Dynoro & Gigi D’Agostino), „500 PS” (Bonez MC & RAF Camora) und „Melodien” (Capital Bra feat. Juju). Die höchsten Neuzugänge kommen allesamt aus dem HipHop-Segment und lauten „BlaBla“ (Azzi Memo feat. Nimo, 14), „I Love It“ (Kanye West & Lil Pump, 15) sowie „10419“ (Cro, Trettmann & KitschKrieg, 24).

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Queen of Metal besetzt Vinyl-Thron

Doro Pesch ist die „Queen of Heavy Metal“ – und nun auch die Königin der Offiziellen Deutschen Vinyl-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Mit ihrem Doppelalbum „Forever Warriors // Forever United“, das insgesamt 25 neue Songs enthält, gewinnt sie das Duell gegen die Genre-Mitstreiter Mantar („The Modern Art of Setting Ablaze“). Das Zwei-Mann-Gespann heimst Silber ein. Phillip Boa and The Voodooclub beschwören ihre „Earthly Powers” an dritter Stelle.

Etwas mehr als die Hälfte der 13 New Entries kommt aus Deutschland. Neben den genannten Interpreten sind dies Singer-Songwriter Clueso („Handgepäck I“, vier), das HipHop-Kollektiv VSK („Wo die wilden Kerle flowen“, sieben), die Mittelalter-Rocker Saltatio Mortis („Brot und Spiele“, neun) sowie Rapper Chefket („Alles Liebe (Nach dem Ende des Kampfes)“, 19).

Für rund 100 Euro erhalten Musikfans die volle Bandbreite aus 50 Jahren Reggae und Ska des legendären britischen Labels Trojan Records. „The Trojan Records Boxset“ chartet auf Position zwölf. „Both Directions At Once: The Lost Album”, die wiederentdeckte Platte von Jazzlegende John Coltrane, rutscht von eins auf sechs.

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Offizielle Deutsche Charts: Marteria & Casper zeigen es der Konkurrenz

Alleine standen sie schon auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Jetzt wiederholen Marteria & Casper das Kunststück im Doppelpack. Ihr erstes gemeinsames Album „1982“ schießt direkt an die Spitze der Hitliste. Und das ist noch nicht alles: In den Offiziellen Deutschen Single-Charts sind sie gleich mit sechs Songs vertreten.

Hinter dem Duo tummelt sich gleich eine ganze Schar an weiteren neuen Alben. Die erfolgreichsten von ihnen sind: Samy Deluxe („SaMTV Unplugged (Baust of)“, zwei), Die Lochis („#whatislife“, drei), Eminem („Kamikaze“, vier), Beyond The Black („Heart Of The Hurricane“, fünf), U.D.O. („Steelfactory“, sieben) und Betontod („Vamos!“, acht). Insgesamt schaffen es unglaubliche 34 Neuheiten in die Top 100.

20 Songs bringen frischen Wind in die Offiziellen Deutschen Single-Charts. Eminem hier der große Abräumer: Neben den beiden höchsten New Entrys „Lucky You“ (feat. Joyner Lucas) und „The Ringer“ auf den Positionen 19 und 21, gehen acht weitere Titel auf sein Konto.

An der Spitze dreht „In My Mind“ von Dynoro & Gigi D’Agostino weiter seine Runden. Dahinter: „500 PS“ von Bonez MC & RAF Camora sowie „Melodien“ von Capital Bra feat. Juju.

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Clueso packt die Charts-Krone ins Handgepäck

Minimale Aufmachung, maximale Ausbeute: Mit „Handgepäck I“, einer Sammlung aus 18 akustiklastigen neuen Songs, die während der vergangenen Jahre auf Reisen entstanden sind, erobert Clueso Rang eins der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Nachdem er die „Stadtrandlichter“ anknipste und einen „Neuanfang“ wagte, ist es schon das dritte Mal, dass der Erfurter Musiker die Spitze besetzt.

Saltatio Mortis, die ebenfalls drei Nummer eins-Alben ihr Eigen nennen können, verlegen „Brot und Spiele“ von der ersten an die vierte Stelle. Auf dem Bronzeplatz wird Kerstin Otts „Mut zur Katastrophe“ belohnt: Die Schlagersängerin verbessert sich um zwei Positionen. Höchster internationaler New Entry ist die US-Rockgruppe Interpol („Marauder“, sechs).

Wer gerne Nordluft schnuppert, dem begegnet in dieser Woche alle naselang neue Musik. So treten u.a. die Hamburger Punkband Swiss & Die Andern („Randalieren für die Liebe“, zwei), das Metal-Duo Mantar („The Modern Art of Setting Ablaze“, sieben) sowie die HSV-Barden Elvis und Carsten Pape („Fan der Fans“, 24) in Erscheinung. Bei den Singles zelebriert Werder Bremen-Anhänger Jan Delay seine „Grün weiße Liebe“ auf Platz 52.

Die beiden Rapper Bonez MC & RAF Camora gehen volles „Risiko“ und starten in den Offiziellen Deutschen Single-Charts an zweiter Stelle – in direkter Nachbarschaft zu ihrem „500 PS“-starken Vorgänger (drei). Nur die abermaligen Spitzenreiter Dynoro & Gigi D’Agostino („In My Mind“) haben noch mehr Power. „Vagabund“ Bausa wandert mit seinem aktuellen Track an die zehnte Position.

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