Charts: Shindy und Ed Sheeran sind größte Abräumer

Großes „Drama“ in den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment: Nach Ablauf einer spannenden Verkaufswoche setzt sich Shindy durch – und damit auf den Thron der Hitliste. Der HipHopper legt bereits sein fünftes Nummer eins-Album hin und verweist Superstar Ed Sheeran an die zweite Stelle. Bei dessen „No. 6 Collaborations Project“ geben sich Künstler wie Camila Cabello, Eminem und 50 Cent die Klinke in die Hand.

Drogenabhängigkeit, Depressionen, innere Dämonen: Sierra Kidds „TFS“ ist keine leichte Kost, überzeugt aber Kritiker und Fans gleichermaßen. Der 22-Jährige knackt auf Rang fünf erstmals die Top 5. Ansonsten geht’s sehr gitarrenlastig zur Sache: Rammstein („Rammstein“) ergattern Bronze, die Donots feiern ihr 25-jähriges Bestehen mit einer „Silverhochzeit“ (sechs), während das Metal-Gespann Batushka („Hospodi“) Position 22 rockt.

Musiklegende Paul McCartney holte für das letzte Konzert seiner aktuellen Tournee Ex-Beatles-Kollege Ringo Starr auf die Bühne und wurde dafür frenetisch bejubelt. Nun mischt er gleich dreifach die Top 100 auf, und zwar mit den Konzertmitschnitten „Amoeba Gig“ (28) und „Paul Is Live“ (47) sowie dem „White Album“ der Beatles (38).

Im Single-Ranking sind Shindy und Ed Sheeran für fast ein Viertel aller Platzierungen verantwortlich, darunter u. a. den zweithöchsten New Entry „Raffaello (Shindy, vier) sowie die Top 10 Hits „I Don’t Care“ (Ed Sheeran & Justin Bieber, sechs) und „Beautiful People“ (Ed Sheeran feat. Khalid, neun).

Samra & Capital Bra machen mit „Zombie“ da weiter, wo sie mit „Tilidin“ aufgehört haben – nämlich die Charts zu stürmen. Für Samra ist es die achte Nummer eins, während Capital Bra schon doppelt so viele vorweisen kann. Shawn Mendes & Camila Cabello lassen ihre „Señorita“ jetzt an zweiter Stelle vortanzen.

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Single-Charts im Bann des Sommerhit-Anwärters „Señorita“

Er findet weltweit immer mehr Hörer, ist ein heißer Anwärter auf den Sommerhit 2019 – und übernimmt nun erstmals die Führung der Offiziellen Deutschen Single-Charts, ermittelt von GfK Entertainment: der Latin-Ohrwurm „Señorita“ von Shawn Mendes & Camila Cabello. Nach zwei Wochen Eingewöhnungszeit auf dem Silberplatz tanzen die beiden Popstars nun an Capital Bra & Samra vorbei und verdrängen deren „Tilidin“ an die dritte Stelle.

Wie (fast) immer ist HipHop das vorherrschende Genre: Die Schweizerin Loredana („Jetzt rufst du an“) übernimmt Rang zwei, Lil Nas X schreitet die „Old Town Road“ auf Position vier entlang, Summer Cem feat. Gringo rufen „Yallah Goodbye“ auf fünf. Höchste Aufsteiger sind DJ Snake & J. Balvin feat. Tyga („Loco Contigo“), die von 37 auf 20 klettern.

Im Album-Segment setzen Rammstein („Rammstein“) ihre Achterbahnfahrt der vergangenen Wochen fort, erobern abermals die Spitze zurück und rangieren zum vierten Mal ganz oben. Die letzte Band, die häufiger vorne stand, waren die Toten Hosen mit „Ballast der Republik“ vor sieben Jahren (sechs Nummer eins-Wochen).

„So ist das Leben“ (zwei) und „Das Leben ist schön“ (neun) heißen zwei Alben, die außer einem ähnlich klingenden Titel auch eine hohe Chartposition gemein haben. Musikalisch gehen sie jedoch andere Wege, denn Ersteres stammt von Schlagersänger Semino Rossi, während für die zweitgenannte Platte das A-cappella-Quintett Alte Bekannte verantwortlich zeichnet.

Zwölf Jahre nach seinen gemeinsamen Erfolgen mit „DSDS“-Sieger Mark Medlock meldet sich Poptitan Dieter Bohlen in den Offiziellen Deutschen Album-Charts an vierter Stelle zurück. Seine neue CD „Dieter feat. Bohlen (Das Mega Album)“ schiebt sich zwischen Sarah Connor („Herz Kraft Werke“, drei) und „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert, Vol. 6“, das die Top 5 abrundet.

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Bruce Springsteen ist neuer Boss der Deutschen Charts

„The Boss“ ist zurück – und macht seinem Spitznamen in den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, alle Ehre. Mit dem vom südkalifornischen Pop der 60er- und 70er-Jahre inspirierten „Western Stars“ setzt sich der Superstar nicht nur gegen eine namhafte Konkurrenz durch, sondern feiert hierzulande auch das neunte Nummer eins-Album seiner Karriere. Nach den Vorgängern „High Hopes“ (2014), „Wrecking Ball“ (2012) und „Working on a Dream“ (2009) ist es bereits sein viertes Studiowerk in Folge, das die Spitze erobert.

Deutschrapperin Juju hat viel „Bling Bling“ im Gepäck und legt ihr Solo-Debüt an dritter Stelle vor. Die Aussichten auf einen langen Chartaufenthalt sind hervorragend, denn als Teil des Duos SXTN genoss sie in der Top 100 bereits fast ein Jahr lang ein „Leben am Limit“.

Noch mehr Frauenpower wird auf den Positionen vier und fünf geboten. Dort rangieren die Vorwochenzweite Sarah Connor („Herz Kraft Werke“) sowie Musiklegende Madonna, die ihr aktuelles Album „Madame X“ betitelt hat. Silber holen Rammstein („Rammstein“). Die Top 10 beehrt außerdem die britische Indie-Band Bastille („Doom Days“, neun).

Im Single-Ranking beenden Kalazh44, Capital Bra & Samra feat. Nimo & Luciano („Royal Rumble”) vorerst den Erfolgs-Lauf von Lil Nas X („Old Town Road“, nun auf zwei) und bereiten sich als neue Spitzenreiter selbst einen königlichen Empfang. Stellvertretend für das gesamte Quintett konnte Kalazh44 einen „Nummer 1-Award“ entgegennehmen. Auch die weiteren New Entries sind fest in HipHop-Hand und lauten Summer Cem feat. Capital Bra („Diamonds“, drei) und Mero („Olabilir“, sechs).

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Ben Zucker mit höchstem Neueinstieg und 100. Chartwoche

Ben Zucker hat in dieser Woche gleich doppelten Grund zum Jubeln. Der Schlagersänger gastiert mit seinem Debütalbum „Na und?!“ (Rang 45) nicht nur zum 100. Mal in den Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Zusätzlich feiert dessen Nachfolger „Wer sagt das?!“ auf Platz drei auch den höchsten Neueinstieg – und beschert Zucker die erste Podiumsposition seiner Karriere. Nur Rammstein („Rammstein“) und Sarah Connor („Herz Kraft Werke“) verkaufen sich noch besser.

Über ein Jahr nach dem Tod des schwedischen DJs Avicii wird sein Vermächtnis nun um ein drittes Album erweitert. „TIM“ enthält zwölf neue Songs, deren Erlöse einem wohltätigen Zweck zukommen. Das postume Werk debütiert an fünfter Stelle. Die Top 10 betreten außerdem die Musiklegenden Santana („Africa Speaks“, sechs) und Bob Dylan („The Rolling Thunder Revue: The 1975 Live Recordings“, zehn) sowie HipHopper Fatoni („Andorra“, neun).

Im Single-Ranking mündet die „Old Town Road“ von US-Rapper Lil Nas X zum vierten Mal in die Spitze. Die beiden Duos Ed Sheeran & Justin Bieber („I Don’t Care“) und Juju feat. Henning May („Vermissen”) vervollständigen das Podium. Am besten aus den Startlöchern kommt die „Maghreb Gang“ um Farid Bang feat. French Montana & Khaled (vier) sowie „Irina Shayk”-Fan Ufo361 (sechs).

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Sarah Connor souverän auf die Eins

Sarah Connor ist in den Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, eine sichere Bank. Bereits fünf Nummer 1-Hits und zwei Nummer 1-Alben gehen auf das Konto der Sängerin – nun kommt die dritte Album-Spitzenplatzierung hinzu. Ihr neuester Streich „Herz Kraft Werke“ verzeichnet hervorragende Verkäufe und verdrängt Vorwochensieger Kontra K („Sie wollten Wasser doch kriegen Benzin“) an die fünfte Stelle. Für ihre Leistung wurde Connor mit einem „Nummer 1 Award“ geehrt.

Die gewohnte Portion HipHop serviert der Dortmunder 18 Karat, der sich hinter Rammstein („Rammstein“, zwei) auf dem Bronzeplatz folgendermaßen vorstellt: „Je M’Appelle Kriminell“. Ansonsten geht’s sehr metallastig zur Sache: Gloryhammer („Legends From Beyond The Galactic Terrorvortex“) performen galaktisch gut auf sechs, die „Kämpfer“ von Toxpack servieren Streetcore auf sieben, Royal Republic gründen den „Club Majesty“ auf 17.

Den größten Sprung innerhalb der Top 100 macht Elton John. Beflügelt vom Kinoerfolg des Biopics „Rocket Man“ verfrachtet der Superstar seine „Diamonds“ zurück von 59 auf 31. Auch der Soundtrack überspringt etliche Positionen und landet nun an 67. Stelle.

In den Single-Charts entscheidet Lil Nas X („Old Town Road“) auf den letzten Metern einen enorm spannenden Vierkampf für sich. Der US-Rapper verweist Rammstein („Ausländer“, zwei), Ed Sheeran & Justin Bieber („I Don’t Care“, drei) sowie Neuzugang Luciano („La Haine“, vier) auf die weiteren Plätze. Album-Spitzenreiterin Sarah Connor war ebenfalls nicht untätig und bugsiert ihren Track „Vincent“ von 28 auf neun.

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