„Bella Ciao“ ist offizieller Sommerhit 2018

Pünktlich zur heißesten Zeit des Jahres steht auch der offizielle Sommerhit 2018 fest: „Bella Ciao“ von El Profesor (Hugel Remix) beerbt den Überflieger „Despacito“ und überzeugt die Musikfans landauf, landab. Der Song bringt alles mit, was einen waschechten Sommerhit auszeichnet: Er hat eine eingängige Melodie, verbreitet Urlaubsstimmung, feiert große Erfolge in den von GfK Entertainment ermittelten Offiziellen Deutschen Charts, wird in Clubs rauf und runter gespielt und stammt von einem Künstler, der hierzulande noch relativ unbekannt ist.

Ursprünglich vor über 100 Jahren entstanden, entwickelte sich „Bella Ciao“ im Zweiten Weltkrieg zur Hymne der italienischen Partisanen. Nach seiner Verwendung in der Netflix-Serie „Haus des Geldes“ wurde das Lied nun schlagartig wieder populär, vor allem im Remix des französischen DJs Hugel. Es folgten europaweite Einsätze bei Veranstaltungen gegen Rechtsextremismus – und viele weitere Cover, unter anderem von Popmusiker Mike Singer, den Musketier-Rockern dArtagnan, Schlagersänger Ikke Hüftgold, den Rappern Juri, Sun Diego & Scenzah sowie Frankreichs Superstar Maître Gims.

Auf YouTube hat der bei Kontor Records erschienene Track bereits über 22 Millionen Aufrufe und ist hierzulande eines der aktuell meistgeklickten Musikvideos. Die Offiziellen Deutschen Charts mischt „Bella Ciao“ seit zehn Wochen auf und verbessert sich kontinuierlich. Aktuell steht der Ohrwurm an zweiter Stelle.

Jens Thele, Managing Director bei Kontor Records: „Wow! „Sommerhit des Jahres“ ist ein toller Titel. Ich bin super happy. Mein Dank geht an das ganze Kontor-Team, das sich für „Bella Ciao“ zerrissen hat. Ebenso an Stefan Dabruck und Team, natürlich auch an den Künstler/Remixer und an Scorpio Music in Paris.“

Dr. Mathias Giloth, Geschäftsführer GfK Entertainment: „Nach dem spanischsprachigen „Despacito“ im vergangenen Jahr setzt sich nun ein italienischer Song durch. Der eigentlich ernste Text wird durch die Club-Sounds von Hugel aufgelockert und tanzbar gemacht. Auch dank der zahlreichen weiteren Coverversionen ist „Bella Ciao“ ein Phänomen, an dem man nicht vorbeikommt. Ein verdienter Sommerhit!“

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Amigos mit neuntem Nummer eins Album

Sommerzeit ist Amigos-Zeit. Seit mehr als zehn Jahren bringen die Amigos jährlich ein neues Studio-Album raus. Das ist auch dieses Mal nicht anders. „110 Karat“ steigt erwartungsgemäß direkt auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, ein. Für ihr mittlerweile neuntes Nummer eins-Album wurden sie nun mit dem #1 Award ausgezeichnet.

Vorwochenspitzenreiter Eloy de Jong („Kopf aus – Herz an“) rutscht auf Rang zwei. Wer vom Schlager nicht genug bekommen kann, dem seien die weiteren Neulinge wie G.G. Anderson („Sommerlove“, fünf), Claudia Jung („Schicksal, Zufall oder Glück“, 14) und Nockalm Quintett („Nockis Schlagerparty“, 16) ans Herz gelegt.

Hauptstadt-Rapper Capital Bra bleibt mit „Berlin lebt“ an der dritten Stelle. The Rolling Stones („From The Vault: No sSecurity – San Jose 1999”) und der Soundtrack zu „Mamma Mia! Here We Go Again” debütieren auf sechs und sieben.

In den Offiziellen Deutschen Single-Charts findet erneut ein Wechsel statt: „In My Mind“ von Dynoro & Gigi D’Agostino klettert an die Spitze und verdrängt Bushido feat. Samra & Capital Bra („Für euch alle“) auf die Fünf. „Bella Ciao“ (El Profesor), „Solo“ (Clean Bandit feat. Demi Lovato) und „Je ne parle pas francais“ (Namika feat. Black M) rangieren dazwischen. Der höchste New Entry geht auf das Konto von Luciano, der „Ballin“ auf der Zehn präsentiert.

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Offizielle Deutsche Charts: HipHop und Schlager sind gefragt

HipHop und Schlager gehen in den Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, eine perfekte Verbindung ein – und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Mit Bushido feat. Samra & Capital Bra und Eloy de Jong übernehmen namhafte Vertreter beider Genres nicht nur die Spitze der Hitlisten. Dank Vanessa Mai und Olexesh stürmt auch eine gemeinsame Kollabo-Nummer in die Top 100.

Die Highlights der Reihe nach: Rap-Superstar Bushido, der bereits acht Nummer eins-Alben hat, besteigt erstmals in seiner Karriere den Single-Thron. Bei seinem 78. Charthit „Für euch alle“ wirkten Samra und Capital Bra mit. Silber und Bronze ergattern die potentiellen Sommerhit-Kandidaten „In My Mind“ (Dynoro & Gigi D’Agostino, von sieben auf zwei) sowie „Bella Ciao“ (El Profesor, abermals auf drei). Hohe Neueinstiege feiern Summer Cem feat. Veysel („Santorini“, 15) sowie Vanessa Mai feat. Olexesh („Wir 2 immer 1“, 33).

Kleines Kuriosum: Der Beatles-Hit „Yellow Submarine” kehrt dank Vinyl-Veröffentlichung auf Rang 55 zurück. Zuletzt tauchte das U-Boot im Herbst 1966 an der Chartspitze auf.

Eloy de Jong mischte mit Caught In The Act zwar über 250 Wochen die Offiziellen Deutschen Charts auf; am Sonnenplatz schrammte er allerdings knapp vorbei. Doch was lange währt, wird endlich gut: Sein Schlager-Debüt „Kopf aus – Herz an“ führt ihn nun von Platz vier auf eins der Album-Tabelle. Der Niederländer hält die Metal-Bands Immortal („Northern Chaos Gods“, zwei) und Kissin‘ Dynamite („Ecstasy“, sieben) in Schach, die es sich beide in der Top 10 gemütlich machen.

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

HipHopper Juri knackt Spitze der Offiziellen Deutschen Charts

Er hat russisch-afghanische Wurzeln, wohnt in Kassel und schaut heute Abend bei MTV in Berlin vorbei. Vorher stattet Juri aber den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, einen Besuch ab – und nimmt seine „Bratans aus Favelas“ mit. Gemeinsam erobern sie die Spitze der Hitliste und setzen sich u.a. gegen die Rocklegenden von Guns N‘ Roses durch. Deren Kultplatte „Appetite For Destruction“, die zuletzt 1992 platziert war, kehrt dank remasterter Sonderedition noch einmal in die Top 100 zurück und feiert auf Rang zwei ihre höchste Position überhaupt.

„High As Hope“ heißt das aktuelle Album von Florence + The Machine – und ihre Hoffnungen werden nicht zerstört. Sängerin Florence Welch und ihre Formation debütieren auf Rang fünf. Davor notieren Jazzlegende John Coltrane („Both Directions At Once: The Lost Album“, drei) und Schlagerstar Eloy („Kopf aus – Herz an“, vier). Ebenfalls in der Top 10: die walisische Metalband Bullet For My Valentine („Gravity“, sieben) sowie der kanadische Rapper Drake („Scorpion“), der an achter Stelle den perfekten Stich macht.

Im Single-Ranking stammen zwölf Songs von Drake, so beispielsweise „Don’t Matter To Me“ (feat. Michael Jackson, 16) und „Nonstop“ (28). Zusammen mit Capital Bra (neun platzierte Lieder) ist er beinahe für ein Viertel aller Positionen verantwortlich.

Namika und Black M („Je ne parle pas français“, zwei) haben erst mal genug Höhenluft geschnuppert und überlassen Clean Bandit feat. Demi Lovato die Spitze. Deren „Solo“-Ausflug steigt ebenso zwei Plätze aufwärts wie „Bella Ciao” von El Profesor (drei). Die höchsten New Entries landen Veysel („Habibo“, neun) sowie die aus Azet, Miami Yacine, Nash & Zuna bestehende KMN Gang („KMN Member“, elf).

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Metal-Bands rocken Vinyl-Charts

Ihre Stile sind recht unterschiedlich, doch gemeinsam ist ihnen der Erfolg in den Offiziellen Deutschen Vinyl-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Dort schreiten die schwedischen Metal-Bands Ghost („Prequelle“) und Marduk („Viktoria“) schnell zur Tat und erobern Platz eins bzw. 14 der Auswertung. Neben den Nordmännern überzeugt auch die kalifornische Gruppe Slayer, die ganz „Repentless“ auf Rang zwei stürmt.

Mehrere hundert Euro kostet die Vinyl-Collection der Rolling Stones – doch dafür erhält man sämtliche Studio-Alben der Jahre 1971 bis 2016 in remasterter Fassung, aufgeteilt auf 20 Schallplatten und eine Spielzeit von über 700 Minuten. Die Mammut-Box steigt an fünfter Stelle ein. Weitere Box-Sets debütieren auf vier (Black Sabbath: „Supersonic Years: The Seventies Singles Box Set”), 16 (Devin Townsend Project: „Eras – Vinyl Collection Part I”) und 20 (Def Leppard: „The Box Set: Volume One”).

Höchstplatzierte nationale Künstler sind Madsen („Lichtjahre“), die in Lichtgeschwindigkeit an die siebte Stelle reisen. Soundtüftler Konstantin Gropper aka Get Well Soon singt über seine schlimmsten Alpträume, landet aber traumhaft sicher auf Platz acht. Deutschrap-Fans verfolgen Danger Dans „Reflexionen aus dem beschönigten Leben“ (acht) sowie den „Hahnenkampf“ von K.I.Z. (zwölf) mit größter Neugier. Für die Alternative-Rocker von Blackout Problems („Kaos“) und Club-Original DJ Koze („Knock Knock“) springen die Positionen 13 und 19 heraus.

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar