Musik-Downloads im Zeichen von Avicii

Avicii war einer der erfolgreichsten DJs aller Zeiten und brachte innerhalb seiner kurzen Schaffensperiode zahlreiche Hits hervor. Sie alle stürmen nach dem plötzlichen Tod des schwedischen Soundtüftlers jetzt noch einmal die internationalen Musik-Downloads.

Wie eine Sonderauswertung von GfK Entertainment zeigt, machen Avicii-Songs in Deutschland, Österreich und der Schweiz derzeit rund ein Zehntel der 100 meistgeladenen Lieder aus. Am beliebtesten ist sein 2013er-Sommerhit „Wake Me Up“, der in allen drei Ländern die digitale Top 5 erreicht. Danach folgen die Tracks „Levels“ (jeweils Top 10) und „Hey Brother“ (jeweils Top 20).

Bei den Album-Downloads erobern seine beiden Studiowerke „True“ und „Stories“ sowie die EP „Avīci (01)“ in den untersuchten Regionen allesamt die Top 20. Das größte Interesse herrscht in Österreich, wo „True“ das beliebteste digitale Album der vergangenen drei Tage war.

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Offizielle Deutsche Charts: Ufo361 mit Punktlandung

Erst war er ein Berliner, dann 2 Berliner, dann 3 Berliner. Mittlerweile ist Ufo361 weit über die Hauptstadt hinaus bekannt und gehört zum festen Inventar der hiesigen Rap-Szene. Als vierter HipHopper in diesem Jahr – nach B-Tight, Olexesh und Azet – erobert der 29-Jährige nun den Thron der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Auf seinem Studiowerk „808“ huldigt Ufo361 dem Trap-Sound der US-Südstaaten, den er mit eigenen, düsteren Elementen kombiniert. Für seinen Erfolg hat er am Freitagnachmittag einen „Nummer 1 Award“ entgegengenommen.

Durch den Titelsong zum Kinofilm „Dieses bescheuerte Herz“ konnten Revolverheld Ende 2017 bereits auf ihr neues Album aufmerksam machen. Dieses ist seit vergangenen Freitag erhältlich, heißt „Zimmer mit Blick“ und schaut an zweiter Stelle selbst auf beinahe die komplette Top 100 herunter.

„Schlüsselkind“ Sasha singt erstmals auf Deutsch und lugt hinter Frei.Wild („Rivalen und Rebellen“, drei) auf Rang vier durchs Schlüsselloch. Während der Popsänger im Laufe seiner Karriere unzählige Charterfolge hatte, ist es für Jazzy Gudd alias Eule die erste Berührung mit der Album-Hitliste. Die aus der RTL II-Soap „Berlin – Tag und Nacht“ bekannte Darstellerin, die als „Stehaufmädchen“ im Februar schon die Single-Charts beehrte, hievt ihr Debütalbum „Musik an, Welt aus“ auf Position fünf.

Apropos Single-Charts: Hier tummeln sich ganze 21 New Entries, darunter neun neue Tracks von Ufo361, u.a. „Ohne mich“ (21). Den besten Start erwischt der frisch gekürte „ECHO“-Preisträger Wincent Weiss, der an 18. Stelle noch „An Wunder“ glaubt. „DSDS“-Star Sarah Lombardi („Genau hier“) ist auf Rang 31 der höchste weibliche Neuzugang.

Ganz oben beweisen Marshmello & Anne-Marie, was echte Freundschaft bedeutet. Die beiden „Friends“ rauschen zurück an die Spitze und überlassen den HipHop-Acts Capital Bra („5 Songs in einer Nacht“) und Olexesh feat. Edin („Magisch“) die Silber- bzw. Bronzemedaille.

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Vinyl-Verkäufe 2018: Gitarrenmusik dominiert

Bereits zum elften Mal findet am morgigen Samstag der „Record Store Day“ statt, mit dem unabhängige Plattenläden in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken. Anlässlich dieses Feiertages hat der offizielle Chartermittler GfK Entertainment eine Hitliste der deutschlandweit erfolgreichsten Vinyls im ersten Quartal 2018 erstellt. Ergebnis: Gitarrenlastige Musik der Genres Rock, Metal und Punk überwiegt und ist für rund drei Viertel der Top 20-Produkte verantwortlich.

Wie bereits im übergeordneten Album-Segment stellen Frei.Wild mit „Rivalen und Rebellen“ auch bei den Schallplatten das beliebteste Produkt. Hinter den Südtirolern können Judas Priest die ganze Macht ihrer „Firepower“ ausspielen. Die beiden Punkbands Feine Sahne Fischfilet („Sturm & Dreck“, drei) und Donots („Lauter als Bomben“, zehn) erreichen ebenfalls hohe Platzierungen.

Von den übrigen Genre-Vertretern überzeugen Soundtüftler Nils Frahm („All Melody“, zwölf) sowie die Jazz-Künstler Melody Gardot („Live In Europe“, 16) und Till Brönner & Dieter Ilg („Nightfall“, 20). Ein absolutes Phänomen ist der Soundtrack zum Science-Fiction-Kracher „Guardians Of The Galaxy“. Der bereits 2014 veröffentlichte „Awesome Mix Vol. 1“ verkauft sich an sechster Stelle weiterhin galaktisch gut.

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Thirty Seconds To Mars auf Platz 1 der Offiziellen Deutschen Charts

Freitag, der 13. bringt ihnen offenbar Glück: Zum ersten Mal in ihrer Karriere erobern Thirty Seconds To Mars den Thron der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Auf ihrem jüngsten Werk zeichnen die US-Rocker ein vielschichtiges Bild von „America“, das sie unter anderem mit sechs verschiedenen Covern zum Ausdruck bringen. Jared Leto & Co. stechen aus einem Feld aus insgesamt 22 Neueinsteigern hervor und verscheuchen Vorwochensieger Azet („Fast Life“) an die fünfte Stelle.

Australiens Superstar Kylie Minogue („Golden“) wechselt von der ECHO-Bühne in die Charts und vergoldet ihren Einstieg hinter Frei.Wild („Rivalen und Rebellen“) mit Bronze. In einer ansonsten sehr rockigen Veröffentlichungswoche feiern die Eels („The Deconstruction“, vier), die Metalband Caliban („Elements“, sechs) sowie das All-Star-Kollektiv The Dead Daisies („Burn It Down“, zehn) weitere Top 10-Erfolge.

Wenn er will, macht Capital Bra „5 Songs in einer Nacht“ – und wenn er will, übernimmt er Rang eins der Single-Tabelle, so wie in dieser Woche. Der Straßen-Rapper gewinnt den Zweikampf gegen Social Media-Sternchen Katja Krasavice, die als Viertplatzierte „Dicke Lippen“ riskiert.

Sun Diego („Eloah“), besser bekannt unter dem Namen Spongebozz, ist nach der gelungenen Vermarktung seiner Autobiografie nun wieder musikalisch aktiv und rappt sich an die sechste Stelle. Für Marshmello & Anne-Marie („Friends“, zwei) und Olexesh feat. Edin („Magisch“, drei) geht’s jeweils eine Position abwärts.

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Dresdner Rapper Azet stößt Frei.Wild vom Charts-Thron

Das ging schnell: Kaum auf freiem Fuß, erobert der Dresdner Rapper Azet bereits die Spitze der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Mit seinem Debütalbum „Fast Life“ eilt das Mitglied der KMN Gang (Vertrieb: Groove Attack) an der versammelten Konkurrenz vorbei. Parallel bugsiert Azet insgesamt neun Songs im Single-Ranking, von denen „Kriminell“ (mit Zuna & Noizy, von 21 auf 14) und „Überlebt“ (neu auf 28) am weitesten nach oben stürmen.

Lucas Teuchner (TwoSides/Management): „Wir freuen uns sehr, zusammen mit Azet und der kompletten KMN Gang diesen Meilenstein erreicht zu haben. Nach drei Platin- sowie sechs goldenen Singles ist es das erste Nummer 1 Album des noch sehr jungen Musiklabels. Wir sind stolz auf alle Beteiligten und danken Groove Attack sowie der KMN Gang für die super Zusammenarbeit und das gegenseitige Vertrauen.“

Azet: „KMN ist und bleibt die GANG. Wir haben es euch gesagt. Alter, sechs goldene und drei Platin-Singles. Das Nummer 1 Album hat uns noch gefehlt. Ich danke meinen Jungs sowie meinem Management und Groove Attack für die Unterstützung. Am meisten danke ich meinen Fans und meiner Familie. Eine Familie. Eine Gang. Ein Ziel. Jeten e la për ty, oj nane (Ich lass mein Leben für dich, Mama).“

Frank Stratmann (geschäftsführender Inhaber von Groove Attack): „Wir freuen uns sehr über den Riesenerfolg der KMN Gang, und dass wir den Weg gemeinsam erfolgreich gehen! Wie stilprägend die Gang für deutschsprachige Musik ist, sieht man nicht nur an den unendlichen Erfolgsmeldungen – sondern man hört auch, wie ihr Sound viele andere Künstler inspiriert. KMN ist die Gang und wir stolz und dankbar darüber, Teil des Erfolges sein zu können!“

An fünfter Stelle der Album-Tabelle schlägt sich der nächste HipHopper ins „Gebüsch“: MC Bomber, selbsternannter Bud Spencer des Rap, kommt hinter Frei.Wild („Rivalen und Rebellen“, jetzt auf zwei), Rea Garvey („Neon“, vier) und der Metal-Spaßband J.B.O. („Deutsche Vita“, neu auf drei) unter. Die Verteidiger des Blödsinns geben ihre eigenen Versionen von Kulthits wie „Nur geträumt“ und „Alles nur geklaut“ zum Besten.

Freundschaftlich verbunden bleiben Marshmello und Anne-Marie („Friends“), die in der Single-Auswertung abermals vor Olexesh feat. Edin („Magisch“) sowie Rudimental feat. Jess Glynne, Macklemore & Dan Caplen („These Days”) stehen. Zwei New Entries entern die Top 20, und zwar „Call Out My Name” von The Weeknd auf sieben sowie „Drück Drück“ von Gzuz feat. LX auf elf.

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